3 tolle Apps zum Bilder bearbeiten, die du wahrscheinlich noch nicht kennst

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Diese angesagten Apps verwenden auch Influencer für ihre Bildbearbeitung.

Hochauflösende Chips und die direkte Anbindung an die Social-Media-Kanäle machen Smartphones heute oft zur besseren Kamera. Mittlerweile sorgen zudem fantastische Bildbearbeitungs-Apps dafür, die eigenen Fotos wie kleine Kunstwerke erscheinen lassen. Der Clou: Du brauchst keinerlei Vorkenntnisse zum Bilder bearbeiten. Wir stellen dir unsere drei Lieblings-Anwendungen vor.

Die Bildbearbeitungs-Apps sorgen grundsätzlich dafür, dass du deine Bilder zum Beispiel mit einem Farbfilter, Weichzeichner oder durch einen besseren Kontrast optimieren, verschönern oder Objekte löschen oder hinzufügen kannst. Zu den meist genutzten Features zählen Rote-Augen-Entferner, die Belichtungskorrektur und Effekte, wie zum Beispiel das Foto als Zeichnung erscheinen zu lassen. Besonders praktisch an den mobilen Bildbearbeitungs-Lösungen ist, dass du deine Shoots nicht erst auf den Desktop laden musst, was bei der heutigen Manie, Bilder in Echtzeit zu posten, kontraproduktiv wäre. Auch wenn es Abstriche im Feature-Umfang gibt, reichen Handy-Apps völlig aus.

Das sollte deine App zum Bilder bearbeiten können!

So praktisch Foto-Apps fürs Smartphone sind, sorgt der geringere Speicherplatz dafür, dass die mobilen hinter den Desktop-Anwendungen in puncto Umfang Kompromisse eingehen müssen. So haben sich die Entwickler dieser Apps auf bestimmte Feature-Highlights spezialisiert. Aus diesem Grund, ist es wichtig, sich vor der Entscheidung für eine App, Gedanken zu machen, was du mit ihr machen möchtest – oder du testest einfach mehrere und entscheidest dich dann.

Zur besseren Orientierung haben wir dir hier die wichtigsten Kriterien für die Auswahl einer Bild-App zusammengefasst:

  • Kosten: Viele Foto-Apps sind mit einem ansehnlichen Umfang kostenlos. Allerdings verfügen die meisten auch über Premium-Versionen, die etwas kosten, wobei die niedrigen ein- oder zweistelligen Beträge durchaus bezahlbar sind.
  • iOS, Android oder Windowsphone: Nicht jede Bildbearbeitungs-Software wurde für alle Smartphone-Betriebssysteme entwickelt. Du musst also schauen, ob du sie überhaupt auf dein Handy laden kannst.
  • Features: Überlege dir, welche Features dir besonders wichtig sind. Meist sind dies die Korrektur, Filter oder Effekte. Diese Tools besitzen alle Anwendungen. Allerdings punktet die eine zum Beispiel mehr mit der Optimierung der Bildqualität, die andere beim Freistellen.
  • Usability: Apps werden nur genutzt, wenn sie einfach zu bedienen sind. Hier setzen viele Entwickler auf voreingestellte Filter und Effekte – so sparen sich die User ein langes Austesten der optimalen Einstellungen auf den kleinen Touchscreens.
  • Nice-to-have: Manche Apps haben zusätzliche Tools, zum Beispiel, um Collagen oder Slideshows zu erstellen. Nicht unüblich ist die direkte Anbindung an Social-Media-Kanäle, um ohne Medienbruch die Bilder dort zu veröffentlichen. Praktisch ist auch das Angebot, Bilder in der Cloud zu speichern.
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Drei Foto-Apps, die das Bilder bearbeiten optimieren 

Wie schon erwähnt, stehen sich die eine oder andere Bilder-App in den Basic-Features in nichts nach. Trotzdem unterscheiden sie sich in ihren Schwerpunkten, wie einer besseren Usability oder umfangreicheren Bearbeitungsoptionen.

Hier drei Bildbearbeitungs-Apps, die du kennenlernen solltest.

Adobe Photoshop Express

Jeder kennt Photoshop. Es ist das bekannteste Bildbearbeitungsprogramm für den Desktop. Weniger bekannt ist die kostenlose mobile Variante Photoshop Express für iOS, Android und Windows Phone. Wer sich mit Photoshop auskennt, wird auch mit der mobilen App keine Probleme haben. Aber auch Neulinge können dank einer guten Usability einfach Bilder auf dem Handy bearbeiten. Wer den Funktionsumfang vergrößern möchte, nutzt die Creative Cloud und kann auf den Adobe Stock-Pool sowie weitere Features zugreifen.

Vor allem die Effekte beeindrucken: So können User die Fotos direkt mit vorgefertigten Filtern wie „Charme“, „Licht“ oder „Popfarbe“ verzaubern. Wer noch nicht ganz zufrieden ist, kann die Intensität durch einen Schieberegler individuell bearbeiten. Toll sind auch die vorgefertigten Designs, die je nach Themen, wie zum Beispiel „Reisen“, „Geschichten“ oder „Lebensereignisse“ einfach individualisiert werden können.

Keine Frage, dass Basis-Features, wie automatisierte Rote-Augen-Entferner sowie eine „Auto-Fix“-Funktion vorhanden sind – genauso, wie Vorlagen für unterschiedliche Social-Media-Formate. Auch das Erstellen von den beliebten Collagen funktioniert mit ein paar Klicks. Fun-Moment: Die vielen Sticker, Schriftzüge und Rahmen, die aus einem einfachen Foto ein perfektes Layout machen.

PicsArt Photo Studio & Collage

Über 700.000 Mal wurde die beliebte Foto-App PicsArt Photo Studio & Collage bislang weltweit heruntergeladen. Damit ist sie die erfolgreichste mobile App zur Bildbearbeitung. Dafür ist sicherlich auch die eigene Community verantwortlich, denn bearbeitete Bilder können dort geteilt und geliket werden. Ein Buch würde nicht ausreichen, die  über 3.000 verschiedenen Bearbeitungsfeatures von PicsArt vorzustellen. Die App ist ein wahres Allround-Talent! Sie kann alles, was Fotobearbeitung anbetrifft und noch mehr.

Besondere Highlights:

Tools zur Korrektur- und Manipulation: Freistellen, Klonen, Perspektivwechsel – alles kein Problem!

Effekte: Ganz gleich, ob du nur ein bisschen die Stimmung wechseln, ein Foto ganz in eine andere Farbe tauchen oder gleich ein Kunstwerk daraus machen möchtest – es stehen dir tausende von Möglichkeiten zur Verfügung!

Sticker: Es gibt über zwei Millionen Sticker und Vorlagen, die du über eine integrierte Suchmaschine suchen kannst.

Text: Auch Texte kannst du in aller erdenklicher Form, Farbe und Ausrichtung einfügen.

Schieberegler bei fast allen Features lassen individuelle Einstellungen zu. Neben Verknüpfungen zu allen wichtigen Social-Media-Kanälen, kannst du auch in die PicsArt Community deine Entwürfe posten, die diese dann als Replay nachmachen kann. Außerdem finden regelmäßig Challenges mit unterschiedlichen Aufgaben statt. Die Gewinner erhalten einen Monat lang kostenlos Zugang zu PicsArt-Gold. Wer, von Fotos noch nicht genug hat, kann sich mit dem umfangreichen Zeichen-Tool vergnügen. Unser Fazit: Überwältigend!

VSCO

Vernetzung ist Vision der App VSCO. Sie gehört dem gleichnamigen amerikanischen Kunst- und Technologieunternehmen. Aus diesem Grund stehen auch Social-Features nach Instagram-Art im Vordergrund. Du kannst dein User-Profil anlegen, deine Fotos veröffentlichen, anderen folgen oder Hashtags hinzufügen. Die besondere Chance für Foto-Begeisterte, die ihre Werke ganz groß rausbringen möchten: Kreativ-Aktionen mit Marken wie Nike können das Sprungbrett zum Fashion-Fotograf sein. Im Prinzip ist die App, mit einem allerdings ziemlich eingeschränkten Tool-Umfang, kostenlos. Wer mehr will, der schließt eine kostenpflichtige VSCO-Mitgliedschaft ab. Damit erhältst du Zugriff auf mehr Features, unter anderem für die Bearbeitung von Fotos, wöchentliche kreative Herausforderungen und E-Mails mit Tipps und Tricks zur Fotografie.

In der kostenlosen Version kannst du Bilder selbst korrigieren oder die vorgefertigten Effektfilter nutzen. Per Schieber bestimmst du, wie stark diese sein sollen. Du kannst dein Bild in der VSCO-Community oder in den Social-Media-Kanälen teilen sowie in WhatsApp posten oder eine Mail verschicken. Die App ist einfach zu bedienen, bietet, aber im Gegensatz zu den beiden anderen Tools, wenig Features. Allerdings ist der Gedanke hinter der App, wie schon gesagt, eher das Fotografen-Netzwerk.

Fazit

Aus der großen Auswahl von Apps zum Bilderbearbeiten haben wir dir drei vorgestellt, die sich zum Herunterladen und Ausprobieren auf jeden Fall lohnen. Von jetzt ab werden auch nicht ganz so gute Shots mit ein paar Klicks zum Fotokunstwerk!

 

Bildnachweis: Unsplash

Franzi Thoms
Franzi nennt ihr Zuhause die sozialen Netzwerke und ist mit Herz und Seele Social Media und Content Manager. Bei GoDaddy kann sie ihr Herzblut für das Texten verwirklichen und schreibt auf dem Blog über die aktuellen Entwicklungen in der IT und gibt kleinen Unternehmen Tipps & Tricks für die Weiterentwicklung ihres Businesses. Neben ihrer Leidenschaft für News rund um Technik und digitale Trends auf Social Media, lebt sie ihre Kreativität in der Fotografie aus.