WordPress – Blog Contents auf sozialen Netzwerken teilen – so geht’s

So teilst du deine WordPress Contents

Wer schreibt, möchte auch gelesen werden. Dein mit viel Arbeit aufbereiteter Content soll die Zielgruppe erreichen. Neben den organischen Klicks durch gutes Ranking in den Suchmaschinen, bietet Dir das Teilen deiner Inhalte in den sozialen Netzwerken enormes Potenzial für mehr Websitetraffic. Mit den Teilen-Buttons verbreiten Leser deine Beiträge und Artikel auf ihren Timelines in Netzwerken wie Facebook, Twitter & Co. und steigern so den Traffic deiner Webseite. Wirklich interessante Inhalte gehen schnell viral und werden vielfach geteilt. Lerne jetzt, wie du deine Blog Contents mit WordPress bei Facebook, Twitter, Instagram und weiteren Anbietern teilst.

Vorab: Hinweis zu Plugins und Datenschutz

Bei der Erweiterung deiner Webseite mit Social-Media-Funktionen solltest du zwei Dinge beachten.

Eine möglichst schnelle Ladezeit deiner Webseite ist ein wichtiger Faktor für die Gesamtbeurteilung durch die Suchmaschinen und deine Seitenbesucher. Zu viele Plugins machen das CMS langsamer und das Laden der Webseite dauert länger. Nutze daher nur die Plugins, die du wirklich brauchst, und deinstalliere nicht verwendete Plugins wieder.

Der zweite Punkt betrifft das Thema Datenschutz. Da die Social Media Plugins Daten über deine Seitenbesucher erheben, musst du zum Beispiel im Impressum in einer Datenschutzerklärung auf die Verwendung hinweisen. Solche Muster-Datenschutzerklärungen findest du im Netz. Zudem musst du bei der Verwendung von Social-Media-Buttons zum Liken oder Teilen darauf achten, dass diese den deutschen Datenschutzanforderungen entsprechen.

Pflege der sozialen Kanäle

Nahezu jede Webseite kann von den Möglichkeiten durch Social Media profitieren. Wichtig: Du musst deine Social-Media-Kanäle aktiv pflegen und regelmäßig Neues posten.

Wenn du die Konten bei Facebook, Twitter und Co. kontinuierlich mit interessanten Neuigkeiten aktualisierst, lockst du so noch mehr Besucher auf deine Website.

Blog Contents mit datenschutzkonformen Social Media Buttons teilen

Der Teilen-Button stellt auf deiner Webseite die wichtigste Social-Media-Funktion dar. Das Problem der meisten Social Media Plugins: Die Sharing-Buttons übertragen bereits beim Aufruf deiner Website Nutzerdaten an die sozialen Netzwerke – ohne dass der Besucher einen Button angeklickt hat. Diese Datenübermittlung widerspricht dem deutschen Datenschutz. Als Lösung eignet sich das WordPress Plugin Shariff Wrapper. Aktiviere die Erweiterung nach dem Download und der Installation und nehme die Konfiguration nach deinen Vorstellungen vor.

Informationen zum WordPress Plugin Shariff Wrapper findest du hier.

Mit der Erweiterung hast du flexible Einstellmöglichkeiten und kannst die Teilen-Buttons am Anfang oder Ende eines jeden Beitrags und einer jeden Seite einbinden. Zusätzlich fügst du die Schaltflächen bei Bedarf über ein Widget oder den Shortcode [shariff] an gewünschten Stellen hinzu. Der Shariff Wrapper bindet optional Schaltflächen für Facebook, Twitter, Google+, Pinterest, LinkedIn, Xing, Reddit und viele mehr ein.

Andere gute Social Media Plugins wie Jetpack verhindern nicht das automatische Übertragen der Besucherdaten beim Aufruf der Seite und sind daher nicht konform mit dem deutschen Datenschutz. Berücksichtige beim Vergleich der Plugins die Erfüllung der deutschen Datenschutzanforderungen, andernfalls kann eine Abmahnung die Folge sein.

Open Graph tags: Das Design geteilter Inhalte optimieren

Wenn ein Seitenbesucher einen deiner Beiträge bei Facebook teilt, muss der dort angezeigte Ausschnitt möglichst ansprechend aussehen und Lust zum Klicken und Weiterlesen erzeugen. Die Darstellung der Ausschnitte steuerst du mit Open Graph tags. Damit definierst du ein Vorschaubild, einen Titel und einen Teaser. Die Tags gehören in den Kopfbereich des HTML-Codes, wichtige Tags sind unter anderem:

  • og:type – handelt es sich um einen Beitrag oder ein Video?
  • og:url – gibt den Link zum Content an
  • og: title – hier wird der Titel festgelegt
  • og: image – der Pfad zum Bild für den Ausschnitt

Bei WordPress kannst du die Open-Graph-Optimierung mit einem Plugin durchführen. Empfehlenswert ist zum Beispiel die Erweiterung Yoast SEO, die dir bei vielen weiteren Website-Optimierungen für besseren Content und bei der Suchmaschinenoptimierung hilft.

Ein schlankeres Plugin mit Fokus auf die Open Graph tags heißt Facebook Open Graph, Google+ und Twitter Card Tags.

Mehr zu Yoast SEO.

Fazit

Du kennst jetzt das Shariff Wrapper, ein praktisches Plugin mit dem du deine Blog Contents teilen kannst und dabei die deutschen Datenschutzanforderungen erfüllst. Das zweite Plugin Yoast SEO bietet neben vielen SEO-Hilfestellungen, die Möglichkeit zur Bearbeitung der Open Graph tags. Im Vergleich erreichst du mit dem schlanken Plugin Facebook Open Graph, Google+ und Twitter Card Tags kürzere Ladezeiten, profitierst dann jedoch nicht von den SEO-Vorteilen. Probiere die Erweiterungen jetzt aus und gebe deinen Seitenbesuchern die Möglichkeit, deine Blog Contents zu teilen.