Curry Baude: Ein Paradies für eingefleischte Currywurstfans

Die "Curry-Baude" im Berliner Wedding

Unser treuer Kunde Harald Hesse, der über GoDaddy seine Website hostet, hat im Rahmen unserer Berlin-Kampagne weitere Kunden getroffen und sich mit ihnen über ihr kleines Unternehmen unterhalten. Die Currywurst ist in Berlin legendär, die Curry Baude im Wedding eine Institution. Seit 30 Jahren serviert Reina Lehmann dort seine Currywurst in gleichbleibender Qualität. Der Fleischer muss es wissen, denn er stellt sie selbst her.

Das hätte sich Reina Lehmann nicht träumen lassen, als er die Curry Baude im Wedding, Ecke Badstraße und Behmstraße, im Februar 1989 übernahm. In seiner unmittelbaren Nachbarschaft ist in den letzten drei Jahrzehnten kein Stein mehr auf dem anderen geblieben. Die Veränderungen sind gewaltig: Der einst heruntergekommene S-Bahnhof Gesundbrunnen ist heute ein moderner Regional- und Fernbahnhof mit riesigem Empfangsgebäude. Mit täglich 30 Zügen im Fernverkehr, 90 im Regionalverkehr und rund 1.000 S-Bahnen sowie Übergängen zur U-Bahn und zum Bus gehört er zu den wichtigen Verkehrsknoten der Hauptstadt. Jeden Tag steigen hier 100.000 Menschen um, ein und aus. Doch damit nicht genug: Gleich neben dem U-Bahn-Eingangsgebäude, in dem sich Reimanns Imbiss befindet, entstand in den 90er-Jahren mit dem Gesundbrunnen-Center auch noch eines der größten Einkaufszentren der Stadt.

Curry Baude Paradies für eingefleischte Currywurstfans Reina Lehmann
Curry Bauden Besitzer Reina Lehmann ist begeistert von seiner Website.

Eigentlich also ideale Voraussetzungen, um an diesem Standort einen Imbiss zu betreiben. Denn Reisen macht bekanntlich hungrig. Und bei derart viel Publikumsverkehr dürfte doch so mancher Passant einen kulinarischen Zwischenstopp an der Curry Baude einlegen. Dennoch ist Reina Lehmann nicht wirklich glücklich mit der Situation:

„Ich habe nichts gegen Veränderungen, aber als ich mich in den Laden eingemietet habe, sprach die BVG (Berliner Verkehrsbetriebe; Anm. d. Red.) damals von einem täglichen Durchgang von 80.000 Leuten“, sagt Reina Lehmann.

„Gut, heute sind es zwar 20.000 mehr, die machen den Braten aber nicht fett. Außerdem hatte der Bahnhof früher nur zwei Ein- und Ausgänge; heute sind es deutlich mehr, und die führen teils direkt ins Center. Aber ich will mich nicht beklagen, dank des Fernverkehrs ist hier schon ordentlich was los. Und davon profitiert am Ende auch meine Curry Baude.“

Einmalig: Wurst aus eigener Herstellung

Dass Reina Lehmann vor allem das Gesundbrunnen-Center ein Dorn im Auge ist, erklärt sich von selbst. Wie jeder Konsumtempel verfügt auch dieser über eine sogenannte Fressmeile mit sage und schreibe 17 Food-Stationen, darunter die üblichen Verdächtigen „McDonald’s“, „KFC“, „Nordsee“, „Subway“ und „Dunkin‘ Donuts“. Aber wirklich fürchten muss der gelernte Fleischer die Konkurrenz nicht: Die Curry Baude hat sich über die letzten drei Jahrzehnte einen so guten Namen erarbeitet, der weit über Berlin-Mitte hinaus bekannt ist. Und längst nicht nur eingefleischte Fans der Currywurst preisen Lehmanns Imbiss als Berliner Institution.

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Dass die Curry Baude so gut läuft, hat viele Gründe – der überzeugendste: Alle Würste, Bouletten und Schnitzel, die über die Ladentheke gehen, stammen aus eigener Herstellung. Deshalb kann Reina Lehmann mit Fug und Recht behaupten, dass er seine Currywurst seit 30 Jahren in gleichbleibender Qualität serviert:

„Der Kunde, der 1989 bei uns eine Wurst gegessen hat, wird heute keinen Unterschied feststellen. Das ist unser Erfolgsrezept: Tradition, gleichbleibende Qualität und Geschmack!“

Curry Baude: Rezept ist Familiengeheimnis

Dafür ist der gelernte Fleischer 14 bis 16 Stunden täglich im Einsatz: „Wurst ist ein Naturprodukt, das man sorgsam und respektvoll behandeln muss. Dabei spielen die Lagerung, Verarbeitung und Zubereitung eine wichtige Rolle. Die Wurst selbst darf nicht zu wässrig oder überwürzt sein, und sie darf nicht zu kurz oder zu lang gebraten werden. Vor allem: Was taugt die leckerste Wurst, wenn sie geschmacklich nicht mit der zugehörigen Sauce harmoniert. Erst das gelungene Zusammenspiel von Bratwurst und Sauce ergibt den besonderen Currywurst-Geschmack.“ Damit spielt Reimann auf den selbst gemachten Tomatenketchup an.

„Allein daran habe ich bestimmt ein halbes Jahr lang rumgefummelt, bis die Feinabstimmung von Wurst und Sauce endlich perfekt war.“

Das Rezept verrät er natürlich nicht. Das bleibt ein Familiengeheimnis. Wer dem Chef der Curry Baude beim Philosophieren über seine Currywurst zuhört, dem läuft nicht nur das Wasser im Mund zusammen, der spürt auch schnell, dass hier sehr viel Leidenschaft im Spiel ist.

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Trotz langer Schlangen in seinem Imbiss versucht Reina Lehmann sich die Zeit für jeden Kunden zu nehmen.

Eine Leidenschaft, die das ganze Imbisspersonal beflügelt. Apropos Mitarbeiter, ein weiterer Erfolgsschlüssel, weiß Lehmann nur zu genau:

„Wir versuchen, eine möglichst hohe Personalkontinuität hinzubekommen. Im Imbiss beschäftigen wir sechs Leute, mit mir sieben. Mittags sind wir zu dritt, sonst zu zweit, in Stoßzeiten entsprechend mehr.“

Je länger die Mitarbeiter dabei sind, so Reina Lehmann, um so besser funktionieren die Abläufe. Es gibt aber noch einen anderen Grund, Personalwechsel zu vermeiden: „Unsere Kunden haben sich an unser Personal gewöhnt. Jeder von uns hat mit der Zeit seinen eigenen Fanclub aufgebaut. Unser treues Stammpublikum kommt also längst nicht nur bei uns vorbei, um seine geliebte Currywurst mit oder ohne Haut, Pommes oder Boulette zu essen, sondern auch um uns zu sehen und zu sprechen. So erfahren wir immer wieder interessante Neuigkeiten aus allen möglichen Teilen der Stadt oder unserem Kiez am Gesundbrunnen.“

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Berliner gehen zur Curry Baude, Touristen woandershin

Und wenn die Leute an der Curry Baude anstehen, was nicht selten der Fall ist, dann macht der Imbiss seinem ausgefallenen Namen wieder einmal alle Ehre. Das Wort Baude – genauer: Bergbaude – kennt man eigentlich nur aus höheren Berglagen. So hießen einst einfache Schutzhütten, in denen Viehhirten Unterschlupf finden konnten, wenn ein Wetterumschwung drohte. Später, als der Wandertourismus aufkam, wurden sie nach und nach zu einfachen Herbergen aus- und umgebaut, in denen es auch Verpflegung gab. Als Reina Lehmann den Laden vor 30 Jahren übernahm, hieß er schon Baude, wie er sich erinnert: „Ich fand den Namen lustig, deshalb habe ich ihn auch beibehalten. Außerdem passte er ja auch. Wenn einer Hunger hat, kann er zur Baude gehen.“ Und mit einem Augenzwinkern fügt er an: „Die Berliner kommen zu uns, die Touristen gehen woandershin!“

Reine Lehmann zeigt auch gerne mal mehr von seinem Unternehmen, der Curry Baude, und das kann er am Besten auf seiner hauseigenen Website, die er mit dem Website Baukasten von GoDaddy erstellt hat. Die .Berlin-Domain natürlich passend zu seinem Unternehmen.

Harald Hesse
Harald Hesse hat Journalismus von der Pike auf gelernt. Über 20 Jahre war er bei einem auf die Medienbranche spezialisierten Verlag tätig, 16 Jahre davon als Chefredakteur verschiedener B2B- und B2C-Publikationen (GamesMarkt, Licensing Markt, Mobile Entertainment, VideoMarkt uvm.). Mit seinem Redaktionsservice Harald Hesse textmanufaktur – serviced by GoDaddy übrigens – hat er mittlerweile den Pfad des Freien Journalisten eingeschlagen. Als Freischreiber treibt er sich viel im Themenfeld Digitalien herum, als Buchautor schreibt er über Land und Leute, Gott und die Welt.