Die besten Pinterest Design-Tipps für 2020

So gestaltest du erfolgreiche Pins

Pinterest ist mittlerweile einer der wichtigsten BtoC-Sales-Kanäle. Wer mit seinem Online-Shop erfolgreich sein möchte, sollte in seinem Marketing-Mix auf das soziale Netzwerk setzen. Wir zeigen dir, welche Tipps und Tricks dein Pinterest Design 2020 noch erfolgreicher machen.

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Laut Hootsuite planen 93 Prozent der aktiven Pinner ihre Einkäufe mit Pinterest und 96 Prozent nutzen es zur Recherche und Informationsbeschaffung. Das bedeutet, dass du auf Pinterest ein kaufwilliges Publikum ansprichst, das seine Boards mit konkreten Kaufideen füllt. Im Vergleich zu anderen Social Media und Werbeplattformen schneidet Pinterest hervorragend ab – vor allem, wenn Millennials zu deiner Zielgruppe gehören. Denn

  • Pinterest ist die Shopping-Plattform Nr. 1 unter den Millennials.
  • 47 Prozent der Millennials auf Pinterest haben etwas gekauft, das sie gepinnt haben (9 Prozent mehr als Millennials auf Facebook und 14 Prozent mehr als auf Twitter).
  • 55 Prozent der Pinterest-Nutzer kaufen auf der Website ein, mehr als viermal so viele als auf anderen digitalen Plattformen.
  • 73 Prozent haben etwas gekauft, weil sie es auf Pinterest gesehen haben.

Starke Argumente dafür, sich Zeit für ein gutes Pinterest-Design zu nehmen. Wer nicht auf Pinterest ist, verliert potenzielle Kunden an Wettbewerber, die auf der Plattform aktiv sind.

 

Wichtige Fakten zum Pinterest Design

Wie gestaltest du erfolgreiche Pins? Laut einer Studie, die 50.000 Pins untersuchte, werden diejenigen Pins ohne Gesichter öfter gepinnt. Auch Farbe und Textur waren wichtig, um zahlreiche Repins zu erhalten. Hier die

  1. Benutze keine Gesichter (Bilder ohne Gesichter bekommen 23 Prozent mehr Repins als die mit Gesichtern).
  2. Verwende dominante Farben (Sie erhalten 3,25 Prozent mehr Repins als monochrome Designs).
  3. Verwende mitteldunkle bis helle Farben (Diese erhalten 20 x mehr Repins als dunkle).
  4. Konzentriere dich auf glatte Texturen (Sie erhalten 11 x mehr Repins als raue Texturen).

12 Profi-Tipps für dein Pinterest Design

Tipp #1 – Wenig Weißraum verwenden

Weißraum meint die „leeren“ Bereiche in deinem Design oder die offenen Flächen, die oft weiß/hell sind, aber auch schwarz oder dunkel gefärbt sein können. Der Gedanke dahinter ist, deine Entwürfe nicht zu überladen. Entgegen der üblichen Design-Empfehlung viel Weißraum zu benutzen, verhält es sich bei Pinterest laut einer Analyse von Searchenginewatch genau andersherum: „Bilder mit weniger als 30 Prozent Leerraum werden am meisten gepinnt. Bei Bildern mit 40 Prozent oder mehr Weißraum kommt es zu bis viermal weniger Repins.“ Pinterest User bevorzugen es, auf Bilder zu klicken, die ihnen viele Inhalte und Informationen an einem Ort bieten.

Foto: gofeminin.de

Tipp #2 – Grafische Extras nutzen, um Pins aufzupeppen

Verwende Design-Goodies, um deine Pins zu aufzulockern, zum Beispiel Icons, Freebie-Templates oder kreative Pfeile. Du kannst Symbole verwenden, um bestimmte Botschaften hervorzuheben. Das Ziel: Die Botschaft klar herauszustellen, ohne dass deine User den Text lesen müssen. Verwende auch sich wiederholende Symbole als Hintergrundmuster.

Extra-Tipp: Wenn du ein Freebie anbietest, zum Beispiel ein Muster deiner Produkte oder ein E-Book, erstelle zur besseren Präsentation ein kleines Mockup. Baue einen Störer ein, der anzeigt, dass dieses Angebot kostenlos ist. Verwende auffallende Pfeile, die direkt darauf zeigen.

Abbildung - Pinterest Laurasteller

Foto: https://lauraseiler.com/

Tipp #3 – Text-Overlay auf dem Foto

Ein Text über einem ansprechendem Foto sieht, wenn es gut gemacht ist, immer professionell und einladend aus. Nutze dazu ein nicht zu kontrastreiches Foto und lege einen Text in weiß darüber. Wenn der Kontrast zu hoch ist und die Farben zu hell oder zu dunkel sind, besteht die Gefahr, dass ein Teil des weißen Textes nicht gut zu lesen ist.

Foto: ELLE

Tipp #4 – Text-Overlay auf eingefärbtem Foto

Wenn ein Bild zu voll oder zu kontrastreich ist, kannst du es in eine zum Thema passenden Farbe einfärben. Sofort wirkt es kontrastärmer. Passe dabei die Deckkraft der Farbe an, sodass das Foto trotz überlagerndem Text gut zu erkennen ist. So hebt sich der Text gut ab. Benutze kleine Schlagschatten, damit er noch mehr hervorsticht.

Abbildung - Lauraseller Yoga

Foto: https://lauraseiler.com/

 

Tipp #5 – Text-Overlay auf farbigen Hintergründen

Wenn du kein passendes Foto hast, nutze vollflächige oder Hintergründe mit Farbverläufen für deine Pins.

Abbildung - Pinterest Instyle

Foto: Instyle

 

Tipp #6 – Text auf farbigen Ausschnitten

Besonders modern wirken Texte auf Fotos, die auf farbige Kästen gesetzt werden. Eine gute Lösung, deine Brand-Farben immer wieder ins Spiel zu bringen. Dabei muss die Textfarbe nicht unbedingt schwarz oder weiß sein, sondern kann jede beliebige Farbe haben.

Foto: ELLE

 

Tipp #7 – Hintergrund für Text erweitern

Eine gute Idee ist auch, den Hintergrund von Bildern zu erweitern. Wenn sich zum Beispiel eine helle Wand im Hintergrund befindet, kann diese ergänzt, also die Höhe des Bildes vergrößert und der Hintergrund an die Wandfarbe angepasst werden. Dadurch entsteht eine große, offene Fläche für den Text. Genug Platz, um die Überschrift auffällig zu platzieren.

 

Tipp #8 – Fotos mit Text dazwischen stapeln

Wenn du kein schönes hohes Bild hast, kannst du trotzdem einen schönen Pin gestalten. Setze einfach zwei Fotos mit etwas Abstand übereinander. Layoute einen einfarbigen Kasten dazwischen und füge den Text darauf hinzu. Wähle eine Farbe, die zu deiner Marke passt oder dein Angebot perfekt ergänzt.

Abbildung - Pinterest Design von mylatinatable.com

Foto: mylatinatable.com

 

Tipp #9 – Mehr als zwei Bilder stapeln (Text optional)

Du kannst auch mehrere Bilder zu deinem Pin hinzufügen, wenn du möchtest. So können deine Kunden eine breite Palette deiner Produkte sehen. Wähle Bilder, die so interessant und reichhaltig sind, dass sie keinen Text benötigen und die Botschaft trotzdem deutlich rüberkommt. Tipp: Das ist eine tolle Technik für Onlineshop-Besitzer, weil es den Druck nimmt, die perfekte Überschrift zu finden. Schnapp dir einfach ein paar Bilder deiner Produkte, die sich ergänzen und lass die Bilder die Geschichte erzählen.

Abbildung - Pinterest Design GoFeminin

Foto: gofeminin.de

 

Tipp #10 – Bild-Raster mit Überschrift

Vor allem für Tutorials eignet sich dieses Pinterest Design: Erkläre in der Head kurz worum es in deinem Tutorial geht und ergänze die Head mit vier Bildern in einem Raster. So sehen deine User die einzelnen Schritte auf einen Blick. Die Überschrift oben macht deutlich, was gezeigt wird, und die Bilder illustrieren es.

 

Tipp #11 – Schöne Produkte ohne Text präsentieren

Einige Produkte sind faszinierend und wunderschön gestaltet. Allein die Ästhetik reicht, um das Publikum anzuziehen. Worte sind dann überflüssig. Vor allem Marken, die auf Schlichtheit und Minimalismus setzen sollten auf dieses Pinterest Design setzen.

Abbildung - Pinterest Design Beispiel von Gestalten.com

Foto: gestalten.com

 

Tipp #12 – Infografik

Infografiken sind die Oldies bei Pinterest – ein Klassiker, der nie aus der Mode kommt. Infografiken eignen sich wunderbar, um komplexe Informationen auf ansprechende und informative Weise zu vermitteln. Als Kombination aus Bildmaterial, Ikonographie und Text erzählen sie die ganze Geschichte, die du vermitteln möchtest. Deine User können nicht anders, als sie durchzulesen!

Abbildung - Pinterest Beispiel von GoFeminin

Foto: gofeminin

 

Fazit: Welche Pinterest Design-Tipps für 2020 funktionieren am besten für dich?

Die wichtigsten Tipps für dein Pinterest Design noch zum Schluss:

  • Hebe dich von der Menge ab. Wenn User Pinterest scannen, sollten ihre Augen an deinen Designs hängen bleiben.
  • Erstelle ein Pinterest Design, das ein Nischenpublikum anspricht. Wenn deine Kunden die Natur lieben, füge ein paar Strände und Berge hinzu. Wenn sie die Stadt lieben, füge Wolkenkratzer und Straßen hinzu. Sie werden auf einen Blick erkennen, dass die Inhalte sie interessieren werden.
  • Mache es einfach für sie, deine Pins zu verstehen.
  • Es sollte unwiderstehlich sein, deine Texte und Bilder anzuklicken.

Ich hoffe, du lässt dich von den Beispielen inspirieren. Analysiere regelmäßig, welche Formate bei deinen Kunden am besten ankommen. Finde heraus, was für sie am besten funktioniert. Wir wünschen dir ein fröhliches Pinnen!

 

Titelmotiv – Photo by Toa Heftiba on Unsplash