eCommerce SEO – Wie du dein Suchranking in 8 Schritten boostest

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Der Schlüssel zum Keyword-Ranking

Eine der besten Möglichkeiten, um Traffic zu deinem Online-Shop zu bekommen, ist es, wenn dein Online-Shop in den Suchmaschinen-Rankings erscheint. Das ist nicht immer ganz einfach, da sich eCommerce-Seiten in erster Linie nicht auf die Inhalte, sondern auf eine optimale Darstellung der Produkte konzentrieren. eCommerce SEO ist daher eine Herausforderung. Aber die Resultate einer SEO-Optimierung deines Online-Shops können sich im Laufe der Zeit für dein Business auszahlen.

Wie man in den Suchrankings erscheint

Betrachten wir das Beispiel Damenschuhe.

eCommerce SEO – Wie du dein Suchranking in 8 Schritten boostest_Damenschuhe

Die besten Plätze gehen an Mirapodo, Zalando und Tamaris. Davon ausgenommen sind die Anzeigen weiter oben, denn diese Anbieter bezahlen dafür, dass sie an diesen Positionen erscheinen.

Die Chancen, dass du einen der Big Player wie Mirapodo, Zalando oder Tamaris ausschaltest, sind ziemlich gering. Das heißt aber nicht, dass du auf eCommerce SEO verzichten solltest.

Du kannst Long Tail-Keywords oder spezifischere Keywords nutzen, um dein Ranking zu verbessern und neue Kunden zu gewinnen.

So hat beispielsweise die Suchanfrage nach „Damen Wanderschuhe“ zwei große Namen (Globetrotter und Sportscheck) an den vordersten Plätzen. Dazwischen hat sich aber mit McTREK ein Anbieter eingeschlichen, den die meisten vielleicht nicht kennen werden. So ein Ranking kann der Marke wertvollen Traffic und Kunden bringen.

eCommerce SEO – Wie du dein Suchranking in 8 Schritten boostest_Wanderschuhe

Tipp: Du kannst mit Hilfe von E-Mail-Marketing und Remarketing noch besser an deine Kunden verkaufen. Erfahre hier mehr über die Marketing-Funktionen der Online-Shops von GoDaddy.

Wie man die Platzierung des Suchrankings mit eCommerce SEO verbessern kann

Erfolgreiches eCommerce SEO funktioniert ist ein wenig anders, als das klassische SEO, das vor allem auf Inhalten basiert. Du wirst wahrscheinlich mehr Seiten zu optimieren haben. Außerdem ist die Gefahr von Duplicate Content  (Doppelter Inhalt) viel größer.

Wie optimierst du deine eCommerce-Seite richtig?

  1. Führe eine Keyword-Recherche für Produktseiten und Kategorieseiten durch.
  2. Optimiere deine Seiten mit Meta-Daten, Beschreibungen und H1-Tags.
  3. Erstelle und optimiere Produkt- und Kategoriebeschreibungen.
  4. Überarbeite URLs und leite sie gegebenenfalls um.
  5. Verbessere die Bildqualität für ein besseres Ladeverhalten und eine schnellere Suche.
  6. Führe technisches SEO durch.
  7. Füge Inhalte für zusätzliches eCommerce SEO hinzu.
  8. Vergesse nicht, die mobile Version zu überarbeiten, wenn du mit zwei verschiedenen Versionen deines Online-Shops arbeitest.

1. Keyword-Recherche für Produktseiten und Kategorieseiten durchführen

Bei der Keyword-Recherche geht es nicht nur um Brainstorming und die Hoffnung, dass du die richtigen Begriffe findest. Mit Tools wie Amazon, Google Keyword-Planer und anderen SEO-Tools, kannst du eine Liste der Begriffe erstellen, mit denen deine Zielgruppe nach Produkten sucht.

Möglichkeit 1: Google Keyword-Planer

Du kannst deine Keyword-Recherche mit dem Google Keyword-Planer starten. Dafür musst du ein kostenloses Google Anzeigen-Konto erstellen, um das Tool zu nutzen.

Sobald du angemeldet bist, füge ein paar Fokus-Keywords hinzu. Dies sollten nur Keywords sein, die du auch selbst verwenden würdest.

Verwende deinen Marken- oder Firmennamen nicht als eines deiner Fokus-Keywords.

 

Deine Website wird wahrscheinlich gut auf deinen eigenen Markennamen ranken – Das hängt allerdings davon ab, wie häufig du deinen Markennamen bei der Beschreibung deines Unternehmens verwendest.

Für die von dir eingegebenen Fokus-Keywords schlägt dir Google mehrere verwandte Keywords vor und ein grobes Suchvolumen. Du solltest nur die Keywords angeben, die dem Interesse und dem Suchverhalten deiner Zielgruppe entsprechen und die richtige Suchintention zeigen.

Die Suchintention ist der Grund, warum Menschen die Suche durchführen. Sind sie auf der Suche nach etwas Bestimmten oder um zu lernen, sich unterhalten zu lassen oder etwas zu kaufen?

Eine gute Möglichkeit, die Suchintention zu bestimmen, ist die Suche nach dem Begriff in einem inkognito oder privaten Browserfenster. Wenn du dir die ersten Suchergebnisse anschaust, dann kannst du bereits erkennen, ob sich die Leute mehr auf das Surfen oder auf das Kaufen konzentrieren.

Eine weitere Möglichkeit, die Suchintention zu bestimmen, ist der Cost-per-Click (CPC). Ein höherer Cost-per-Click-Wert deutet oft auf eine Kaufabsicht hin, da die Unternehmen bereit sind, mehr Geld für die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs zu bezahlen.

Google Suchmaschinen-Ergebnisseiten sind eine weitere gute Quelle für neue verwandte Keywords. Am Ende jeder Seite findest du Suchanfragen, die sich auf deinen ursprünglichen Begriff beziehen.

eCommerce SEO – Wie du dein Suchranking in 8 Schritten boostest_Weitere Ergebnisse

Möglichkeit 2: Amazon Keyword Suche

Amazon ist die weltweit leistungsfähigste eCommerce-Suchplattform. Sie kann dir dabei helfen, Keywords für deine eigene Seitenoptimierung zu finden. Beginne mit der Eingabe deines Suchbegriffs und das Amazon Prognose-Tool zeigt dir die beliebtesten Keywords zu dem eingegebenen Suchbegriff.

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2. Aktualisiere deine Meta-Daten (Title und Description) und H1-Tags 

Da du nun weißt, wie man eine Keyword-Recherche durchgeführt, solltest du dich darum kümmern, alles auf deiner Website zu implementieren. Der erste Schritt ist die Optimierung deiner Produkt- und Kategorieseiten mit Meta-Titeln, Meta-Beschreibungen und H1-Titel-Tags. Jedes dieser Elemente sollte mindestens einmal dein Fokus-Keyword enthalten.

Denke daran, jedes Element deiner Website für den Leser zu schreiben, nicht nur für Suchmaschinen.

3. Das Anlegen oder Optimieren von Produkt- und Kategoriebeschreibungen

Deine Produkt- und Kategoriebeschreibungen helfen sowohl deinen potenziellen Kunden als auch den Suchmaschinen zu verstehen, was du verkaufen möchtest und warum deine Produkte einzigartig sind.

Auf deinen Kategorieseiten benötigst du nur ein oder zwei Absätze, um über deine Produkte oder Dienstleistungen zu berichten. Achte darauf, dass du dein Fokus-Keyword in deiner Kategoriebeschreibung verwendest.

Deine Produktseiten sollten mehr Inhalt haben, um den Wert, die Eigenschaften und den Nutzen deines Produkts zu kommunizieren. Außerdem hilft es dem Kunden dabei, die richtige Wahl zu treffen.

Deine Produktseite sollte Folgendes enthalten:

  • Eine eindeutige 150 bis 200 Wörter starke (oder mehr) Beschreibung des Produkts.
  • Drei optimierte Bilder des Produkts – ggf. eines der verwendeten Produkte.
  • Kundenbewertungen
  • Produktspezifische Details, die vom Benutzer leicht eingescannt werden können. Das sind z.B. Maße, Gewicht, Anforderungen, etc.
  • Wenn möglich, ein Video des verwendeten Produkts, in dem beschrieben wird, warum es besser ist als die Produkte von Wettbewerbern.

4. eCommerce SEO: URL-Optimierung

Die richtigen und aussagekräftige URLs für die Seiten deines Online-Shops auszuwählen ist nicht nur besser für das Teilen z.B. auf Social Media Kanälen, sie sind auch wichtig für erfolgreiches eCommerce SEO.

Google bevorzugt kurze, leicht lesbare URLs. Wenn möglich, beschränke die URLs deiner Produktseite auf deinen Produkttitel – ohne den Kategorie-Begriff.

Ideal: https://www.deineseite.de/produkt-keyword

Akzeptabel: https://www.deineseite.de/kategorie/produkt-keyword

Vermeide: https://www.deineseite.de/kategorie/kategorie-keyword/produkt/produkt-keyword

Deine eCommerce-Plattform könnte die Auswahl der URL-Strukturen bestimmen.

Bevor du deine URL-Strukturen änderst, musst du sicherstellen, dass du alle früheren URLs verfolgen und die richtige Weiterleitung verwendest, um auf deine neuen URLs zu verweisen.

Einige eCommerce-Plattformen haben das bereits automatisiert. Du solltest also prüfen, ob deine Weiterleitungen richtig integriert sind und nicht an eine falsche Adresse leiten.

5. eCommerce SEO: Bildoptimierung 

Bilder sind der Schlüssel zu einer erfolgreichen eCommerce-Website, aber ohne die richtige Optimierung, könnten sie dein eCommerce SEO schädigen.

Du musst eine Balance zwischen kleiner Dateigrößen und akzeptabler Bildqualität finden, um deine Bilder zu optimieren.

In den meisten Fällen solltest du das Bildformat JPEG für Bilder mit viel Farbe und PNG für einfache Bilder verwenden. Teste mehrere, verschiedene Formate und Komprimierungen, um den richtigen Mix für die Bilder deiner Website zu finden.

Achte darauf, dass du auch ALT-Tags für alle deine optimierten Bilder verwendest. ALT-Tags werden von Screenreadern verwendet, um sehbehinderten Nutzern die Navigation und Nutzung deiner Website zu erleichtern. Sie werden auch von Suchmaschinen gelesen, um zu verstehen, was deine Bilder zeigen.

6. Technisches SEO durchführen

Gutes eCommerce SEO geht über die Messung der Inhalte auf deiner Website und deinen Metadaten hinaus. Es gibt auch technische Elemente, die zu einem guten Ranking beitragen können.

Verbesserung der Ladezeiten der Website

Warum ist die Ladezeit deiner Seite so wichtig? Die Absprungrate steigt um 50%, wenn deine Website zwei Sekunden oder länger zum Laden benötigt – Die Conversion Rate fällt um 12% für jede zusätzliche Sekunde, die deine Website zum Laden benötigt. Die Optimierung deiner Bilder und das Entfernen unnötiger Elemente kann daher dein Suchmaschinen-Ranking und deine Conversion Rate deutlich verbessern.

Erstelle und übermittle eine Sitemap an Google

Wenn du deine Sitemap bei Google Webmasters einreichst, dann erleichterst du der größten Suchmaschine der Welt das Erkennen und die richtige Indexierung deiner Website. Außerdem kann das Tool dich auf kritische Probleme hinweisen, die Google mit deinen Websites hat.

Nutze ein gültiges SSL-Zertifikat 

Solltest du deine Website noch nicht mit einem SSL-Zertifikat abgesichert haben, dann solltest du das dringend nachholen. Da du möglicherweise E-Mail-Adressen von vielen Menschen sammelst (wie z.B. mit einem Kontaktformular oder Anmeldeformular), schützt ein SSL auch diese Daten. Unter diesen Voraussetzungen ist es aufgrund der DSGVO sogar Pflicht, dass du deine Website mit einem SSL-Zertifikat schützt.

Die meisten Browser weisen die Besucher darauf hin, wenn eine Website nicht sicher ist – manchmal werden sie sogar weggeführt. Dein Website-Hoster kann dir mit einem SSL-Zertifikat helfen.

Anmerkung des Redakteurs: Die Websites + Marketing eCommerce Lösungen von GoDaddy sind bereits mit einem Secure Sockets Layer (SSL) geschützt, so dass keine zusätzlichen Kosten für dich oder dein Unternehmen entstehen.

Erleichtere die Navigation

Biete deinen Kunden mehrere Möglichkeiten, auf deiner Website zu navigieren – von der oberen Navigation über die Unterkategorien bis hin zur Standortsuche. Die Spider von Suchmaschinen verwenden deine Seitennavigation, um sicherzustellen, dass sie alle Seiten auf deiner Website finden – und machen sie für Suchmaschinenbenutzer auffindbar!

Füge deinem Seitenlayout eine Breadcrumb-Navigation hinzu

Apropos Navigation, es gibt eine andere Form der Navigation, die oft übers­­ehen wird. Diese wirkt sich aber auf dein eCommerce SEO und die Benutzerfreundlichkeit deiner Website positiv aus. Die sogenannten Brotkrümel (breadcrumbs navigation) helfen sowohl deinen Nutzern als auch Suchmaschinen zu verstehen, wie sich deine­­­ Seiten auf die einzelnen Seiten beziehen.

Beispiel: Startseite → Deutschland → Bayern → Kulinarisches → Schweinebraten

Bereinige defekte Links

Niemand trifft gerne auf eine 404 Seite – auch keine Suchmaschinen. Um dein eCommerce SEO zu verbessern, bereinige defekte Links. Das machst du am schnellsten, indem du mit anderen, funktionierenden Links auf die richtige Website verlinkst.

Du kannst defekte Links mit einem spezialisierten Tool finden , wie z.B. mit der Google Search Console.

Du solltest auch eine benutzerdefinierte 404-Seite für deine Website erstellen, die Menschen auf die richtige Website führt, wenn sie auf einen defekten Link stoßen.

7. Hinzufügen von Inhalten für eine verbesserte Suche

Die meisten eCommerce-Websites verfügen nicht über viele Inhalte, was es für dich schwierig macht, ein gutes SEO-Ranking zu erhalten. Du kannst das ändern, indem du einfach Inhalte hinzufügst, die für SEO optimiert sind. Dies sind auch Inhalte, die für deine Kunden nützlich sind, wie z.B.:

  • Infografiken
  • Leitfäden für Käufer
  • Geschenkeguides
  • (Preis-)Vergleiche
  • Anleitungen und Lernanleitungen
  • Häufig gestellte Fragen
  • Erfahrungsberichte

Eine weitere Art von Inhalten, die du zu deiner Website hinzufügen musst, sind Bewertungen. Kundenbewertungen bieten mehr Inhalte, um dein eCommerce SEO zu unterstützen – einschließlich der Möglichkeit, deinen Seiten die Möglichkeit zu geben, nach verwandten Long Tail-Begriffen zu bewerten.

Hilfreiche Kundenbewertungen beschreiben deine Produkte in den Begriffen, die Kunden verwenden und geben dir wichtige Hinweise auf Suchbegriffe, für die du im Laufe der Zeit dein Ranking verbessern könntest.

Schließlich helfen Bewertungen auch dabei, deine Produkte von anderen zu unterscheiden, welche die gleichen oder ähnliche Produkte und Dienstleistungen anbieten.

8. Die mobile Suche

Bei all den Tipps, wie du deine Website für Conversions und Suchanfragen optimal gestalten solltest, ist es leicht zu übersehen, wie wichtig die Erreichbarkeit deiner Seite über mobile Endgeräte ist. Denn die meisten Kunden bereits über Smartphone/Tablet nach Produkten:

  • 88% der Nutzer suchen über ihr Smartphone
  • 65% der Menschen benutzen ihr Telefon, wenn sie etwas bestellen möchten
  • 40% des eCommerce-Umsatzes in der Weihnachtszeit 2018 kam über Smartphones.
  • 57,13% der weltweiten eCommerce-Nutzer besuchten die Website von einem Mobilgerät aus.

Die Optimierung deiner Website für die mobile Suche beinhaltet die gleichen Techniken. Du benötigst darüber hinaus aber noch zusätzliche Tests und Optimierungen.

  • Stelle sicher, dass deine Website auf mobilen Geräten gut dargestellt wird. Hast du jemals eine Website besucht, die mit Pop-ups und Overlays durchsetzt war, die schwer zu navigieren war oder sogar auf deinem Smartphone unmöglich zu bedienen war?
  • Überprüfe die Ladezeitoptimierungen doppelt und dreifach. Als Internetnutzer wollen wir alles immer so schnell wie möglich. Die Zeiten, dass wir 30 Minuten auf einen Download warten, sind vorbei. Wenn eine Website nicht innerhalb von Sekunden geladen wird – insbesondere auf unseren Smartphones -, klicken wir auf die Schaltfläche „zurück“ und wechseln gleich zu einem anderen Suchergebnis. eCommerce-Websites haben oft viele Bilder, die die mobile Bandbreite stark auslasten, wenn sie nicht richtig optimiert sind.
  • Priorisiere Anker. Die Verwendung von Ankern auf deinen Websites, um auf wichtige Informationen wie Bewertungen und Feature-Listen zu verweisen, erleichtert die Navigation deiner Website auf dem Smartphone.

Besondere Herausforderungen für eCommerce SEO

eCommerce-Websites stehen vor vielen Herausforderungen, denen sich die meisten inhaltsbasierten Websites nicht stellen müssen, einschließlich:

Das Duplizieren von Inhalten

Dies geschieht in der Regel, wenn es mehrere Varianten eines Produkts gibt. Wenn ein Nutzer eine andere Variante auswählt, fügt das CMS eine Variable an die URL an und macht sie zu einer einzigartigen Seite. Wenn dies geschieht, ist der gesamte Inhalt bei allen Produkte-Varianten gleich – mit Ausnahme des Namens der jeweiligen Variante. Zum Beispiel:

  • https://www.deinewebsite.de/kategegorie1/produkt
  • https://www.deinewebsite.de/kategorie1/produkt?gold

Vermeide Duplicate Content. Sofern sich das Produkt nicht grundlegend unterscheidet, sollte die URL unverändert bleiben, wenn ein Benutzer zwischen den Varianten wechselt. Eine weitere Option wäre, alle Varianten auf der primären Standard-Produktseite zu kanonisieren.

Filter und Facettennavigation

Die Facettennavigation bezieht sich auf Filter, die Produktgruppen zugeordnet sind. Diese sind bei großen Produktsets üblich, denn sie ermöglichen es den Nutzern, ihre Ergebnismenge durch die Auswahl zusätzlich definierter Produktmerkmale einzugrenzen. Nutzer können die Ergebnisse z.B auf Produkte eingrenzen, die mehr als 4 Sterne aufweisen oder in einer bestimmten Anzahl verfügbar sind.

Die Herausforderung von Filterfunktionen besteht darin, dass Filter, wenn sie von den Suchmaschinen durchsucht werden (was für die meisten möglich ist), eine unbegrenzte Anzahl von Seiten und Produktvarianten erzeugt werden. Deine Website kann in diesem Fall mit Produkt-Dopplungen oder Spam-Inhalten geflutet werden. Das kann dazu führen, dass Suchmaschinen in ein Netz unendlicher Variationen geraten. Zusätzlich verschwendest du häufig Crawl Equity auf Seiten mit geringem Wert.

Die gute Nachricht ist, dass es Möglichkeiten gibt, deine Facettennavigation so zu strukturieren, dass sie für Benutzer und Suchmaschinen von Vorteil ist.

Moz hat Tipps, wie man mit einer Facettennavigation umgeht, wenn man eine große eCommerce-Website hat, und du an einer eCommerce SEO-Optimierung arbeitest.

Ein Produkt in mehrere Kategorien einteilen

Im Grunde genommen ist das bei den meisten Content Management Systemen kein Problem. Tatsächlich ist es oft hilfreich, Produkte mehreren Kategorien zuzuordnen, um den Nutzer bei ihrer Suche zu helfen.

Websites bekommen Probleme, wenn sie ein Produkt in eine neue Kategorie einfügen. Dann fügt die Kategorie automatisch die URL hinzu, was zu mehreren URLs für das gleiche Produkt führt. Zum Beispiel:

  • https://www.deinewebsite.de/kategorie1/produkt
  • https://www.deinewebsite.de/kategorie2/produkt

Du kannst das verhindern, indem du deine Standard-URLs aktualisierst, so dass die Kategorie nicht Teil der URL ist. In einigen eCommerce-Management-Systemen kannst du eine primäre Kategorie definieren, die in der URL verwendet wird. Alle anderen Kategorie-URLs sind dann sekundär zu dieser.

Lohnt sich eCommerce SEO?

Die Verbesserung des eCommerce SEO hat viele Vorteile und wird belohnt. Mit mehr als 5,6 Milliarden Suchanfragen pro Tag – das sind 63.000 Suchanfragen pro Sekunde an einem Tag – kann dir die Investition in eCommerce SEO helfen, dein Business und deine Reichweite weiter auszubauen und deinen Umsatz damit kräftig zu erhöhen.

 

Aus dem Englischen: Franzi Thoms

Bildnachweis: Unsplash