Eine Website erstellen von A bis Z – Die 5-Schritte-Anleitung – Teil 1

Von der Planung bis zur Veröffentlichung

Es ist kein Geheimnis, dass mehr als drei Milliarden Menschen weltweit Zugang zum Internet haben. Von mobilen Geräten bis hin zu Desktopversionen scheint heutzutage jeder im Netz angeschlossen zu sein – und wenn euer Unternehmen keine Internetpräsenz vorzuweisen hat, dann verpasst ihr eine Menge potentieller Kunden. Auch wenn ihr euch mit eurer Marke in einer Nische befindet, ist das Thema Website erstellen essentiell.

Mit einer Website könnt ihr Produkte und Dienstleistungen online verkaufen, euch als Vordenker in eurer Branche etablieren, neue Leads für euer Unternehmen generieren, Kunden schneller erreichen und mit ihnen in Kontakt treten. Ihr könnt eurer Marke die Aufmerksamkeit geben, die sie verdient.

Seid ihr schon an Board? Gut, denn eine Website zu haben ist wichtig, aber eine zu bauen, die euren Bedürfnissen entspricht und für potentielle Besucher immer erreichbar ist, sollte euer Ziel sein.

Eine Website erstellen in 5 Schritten

Wir werden in diesem Artikel alles abdecken, damit ihr wisst, was ihr zu tun habt, beim effektiven Website starten – von den ersten Schritten mit der Festlegung erreichbarer Ziele bis hin zur Erstellung einer inhaltsreichen Website, die sowohl Besucher als auch Suchmaschinen begeistern wird. Wir schauen uns an, was ihr wissen müsst, um online eure Produkte zu verkaufen. Wir stellen euch Tools vor, die euch helfen, eure Website-Ziele zu erreichen. Und wir verraten euch einige Tipps und Best Practices, damit eure Website ein maximaler Erfolg wird.

  1. Die Planung deiner Website

  2. Gestalte deine Website – DIY oder ausgelagert?

  3. Erstellen von großartigen Inhalten

  4. Verkaufe deine Produkte auf deiner Website

  5. Über SEO gefunden werden

Nun, da ihr eine Website erstellen wollt, wollen wir euch helfen, damit auch erfolgreich zu sein. Bereit? Dann lasst uns beginnen.

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1. Die Planung deiner Website

Bevor ihr in das Wesentliche beim Website erstellen einsteigt, müsst ihr euch einen Erfolgsplan zusammenstellen. Auch wenn ihr bereits einen etablierten, stationären Laden habt, erfordert es ein wenig Weitsicht, eure Identität auch ins Internet zu bringen.

Konkrete Ziele festlegen

Wenn ihr mit eurem Unternehmen online gehen wollt, dann müsst ihr zunächst definieren, welchen Zweck euer Unternehmen erfüllt. Es reicht nicht zu sagen: „Ich will online verkaufen“ oder „Ich will eine Website“. Fragt euch vielmehr: „Was bringt eine Website meinem Geschäft?“ Vielleicht sind es zusätzliche Einnahmen oder die monatlichen Besucher auf der Website. Unabhängig davon, welche Kennzahlen für euch entscheidend sind, stellt sicher, dass sie zu eurer Marke passen.

Wenn es darum geht, Ziele zu definieren, scheut euch nicht, klein anzufangen und auf die großen Ziele mit der Zeit hinzuarbeiten.

Das Erstellen von messbaren, erreichbaren Zielen gibt euch die Möglichkeit, den Erfolg eures Unternehmens zu verfolgen. Anstatt zu sagen: „Ich will sofort eine Millionen Follower auf Twitter bis zum Ende des Jahres!“ – Setzt euch besser eure Ziele quartalsweise.

Ihr wisst nicht, wo ihr anfangen sollt? Hier sind einige Dinge zu beachten:

  • Haltet eure Ziele realistisch
  • Stellt sicher, dass sie gut definiert sind
  • Richtet die Ziele nach euren Kernkompetenzen aus
  • Stellt sicher, dass ihr eure Ziele messen könnt
  • Legt für jedes eurer Ziele eine Deadline fest

Wenn ihr euch zu hohe Ziele setzt, bevor ihr eure Website überhaupt gestaltet habt, dann lauft ihr Gefahr, dass ihr irgendwann merkt das die Ziele unerreichbar sind. Das ist demotivierend und hindert euch an einem erfolgreichen Prozess. Und denkt daran, ihr baut eine Website, um euer Unternehmen Milliarden von Online-Nutzern vorzustellen. Die klare Definition eurer Ziele im Vorfeld erleichtert die Kontaktaufnahme mit eurer Zielgruppe.

Die richtige Zielgruppendefinition

So ansprechend es auch klingen mag, drei Milliarden Nutzer online zu bedienen, so unvernünftig ist es zugleich. Diese drei Milliarden Nutzer sind Individuen mit unterschiedlichen Geschmäckern und Vorlieben, sodass ihr euch besser nur auf die Menschen konzentrieren solltet, die sich eng an der Nische eures Unternehmens orientieren. Es ist wichtig, euch mit eurer Website so genau wie möglich darzustellen, denn damit könnt ihr besser in Kontakt mit euren potentiellen Kunden treten.

Wenn ihr euch nicht spezifiziert und keine klare Identität schafft, dann ist es schwierig eine Zielgruppe zu definieren.

Welche Art von Website wollt ihr bauen? Wollt ihr humorvoll oder ernst sein? Verkauft ihr Münzprägeköpfe oder eine Rechtsberatung? Wenn ihr wisst, wer euere Zielgruppe ist und eure Kommunikation auf die Zielgruppe zugeschnitten ist, dann ist die Chance höher, dass ihr sie zu einer Handlung auf eurer Website bewegt – und damit meinen wir den Kauf, ein Abonnement, das Teilen eurer Inhalte oder was auch immer euer gewünschtes Ergebnis sein mag.

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Weckt das Interesse eurer Zielgruppe!

Website starten_HemdNehmen wir an, ihr wollt eine Website starten, um individuell bedruckte T-Shirts mit verrückten Bildern und witzigen Sprüchen zu verkaufen. Wie wird die Zielgruppe zu euren Kunden? Wie spreche ich bestehende und neue Kunden über die Website an? Lasst uns auf zwei Optionen blicken, die euch zeigen, wie ihr vorgehen könnt:

Option 1: Probieren Sie jetzt unser T-Shirt aus Baumwolle aus. Es hat 16 verschiedene Farben und ist in sechs Größen erhältlich. Von XS bis XXL ist alles dabei. Das Highlight ist ein kleiner, niesender Panda auf der Vorderseite.

Option 2: Rumpelstilzchen selbst hat dieses T-Shirt mit großem Feingespür eigenhändig gewebt. Das Shirt ist so hautfreundlich, dass es eine sanfte, kuschelweiche Haut für 24 Stunden garantiert. Der niesende Panda wird Sie auf jeden Fall zu DER Sensation auf Instagram machen.

Was denkt ihr, was eure Zielgruppe bevorzugt? Warum haben sie eure Website aufgesucht? Und vor allem, welche der o.g. Optionen wird euer potentieller Kunde zum Kauf anregen? Nicht jedes Unternehmen ist gleich, aber habt keine Angst verschiedene Methoden zu testen, denn nur so könnt ihr erfahren, was eure Zielgruppe mag und was nicht.

Definiert eure Zielgruppe

Füllt die folgenden Felder aus, um ein besseres Bild davon zu bekommen, wer genau eure Zielgruppe ist:

  • Alter und Geschlecht: (z.B. Frauen über 20 Jahre)
  • Interessen und Hobbys: (z.B. Skateboarder)
  • Allgemeiner Standort: (z.B. Nordrhein-Westfalen)
  • Persönlichkeit und Einstellung: (z.B. Humorvoll, extrovertiert, etc.)
  • Beruf und Einkommen: (z.B. Student, weniger als 35.000 Euro pro Jahr)

Diese Kombination aus demographischen und psychografischen Informationen wird euch dabei helfen, eure Zielgruppe einzugrenzen und euch die Möglichkeit geben, Inhalte und potentielle Produkte so anzupassen, dass das Handeln, Kaufen, Teilen, Abonnieren für den Verbraucher einfacher wird.

Profi-Tipp: Holt euch weitere Tipps, um ein ideales Konzept zu erstellen und umzusetzen. Das Fundament, auf dem die Website steht, ist das Wichtigste für euren weiteren Erfolg.

Wählt einen Domainnamen

Die Auswahl eines Domainnamens ist nicht leicht zu treffen. Ob ihr ein neues Unternehmen gründet oder bereits ein etabliertes Unternehmen habt. Eines gilt für beide: Eure Domain sollte eure Marke repräsentieren. Und da es derzeit mehr als eine Milliarde Websites gibt, könnte es schwierig sein, den perfekten Domainnamen zu finden.

Schaut nicht nur nach Domain mit einer .com-Endung. Es gibt hunderte von neuen geo- und branchenspezifischen Domainendungen. Ihr Domainname muss euch perfekt präsentieren – wer ihr seid und was ihr tut.

Wenn ihr einen Online-Shop starten möchtet, dann solltet ihr den Domainnamen mit der Endung .shop oder .store in Betracht ziehen. Habt ihr eine App entwickelt? Dann dürfte die .app-Endung was für euch sein. Seid ihr Blogger? Dann würde doch eine .blog-Endung passen. Oder Anwalt? Dann wäre doch .legal und .lawyer für euch interessant. Oder seid ihr Tierarzt bzw. in der Heimtierbranche tätig? Dann schaut nach Domainnamen mit der Endung .pet. Klemptner? Schon einmal an .plumbing gedacht? Mit der Verfügbarkeit dieser neuen generischen Top-Level-Domain-Endungen sind euch bei der Domainsuche keine Grenzen mehr gesetzt.

Vor allem sollte eine effektive Domain die folgenden Dinge für euer Unternehmen tun (unabhängig von Erweiterungen, die ihr wählt):

  • Lasst eure Marke schützen!
  • Stellt genau dar, wer ihr seid und was ihr tut!
  • Zieht die Aufmerksamkeit eurer Zielgruppe auf euch!

Klingt einfach oder? Lasst uns einen Blick auf einige hilfreiche Tipps für die Wahl der perfekten Domain werfen.

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10 Tipps zur Auswahl der perfekten Domain

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  1. Sucht euch einen Namen, der einfach zu buchstabieren ist. Ihr wollt sicherlich nicht, dass eure Besucher woanders landen, bloß weil sie eure Seite nicht finden oder nicht zuordnen können.
  2. Macht es kurz. Super duper fragil und kompliziert sollte man lieber Mary Poppins überlassen.
  3. Nehmt Schlüsselwörter. Wenn ihr könnt, dann versucht das Produkt oder die Dienstleitung, die ihr anbietet, darin zu integrieren.
  4. Zielt auch auf euren Standort. Erwägt, euren Standort zu eurem Vorteil zu nutzen.
  5. Vermeidet Zahlen und Bindestriche. Diese Tasten werden nicht so häufig getippt wie das Alphabet – lasst die Leute nicht zu lange suchen, um euch zu finden.
  6. Bleibt in den Köpfen der Leute! Wenn ihr euch von der Masse abhebt, dann ist das immer eine gute Sache.
  7. Recherchiert viel! Schnappt euch einen Namen, der euch gefällt und fragt eure Freunde und Familie wie er ihnen gefällt.
  8. Sucht euch eine geeignete Domainendung aus. Bleibt nicht in der .com-Mentalität hängen.
  9. Schützt eure Marke und baut sie auf! Erwägt eventuell auch mehrere Varianten zu registrieren, um eure Marke zu schützen.
  10. Handelt schnell! Täglich werden neue Domains registriert. Wartet nicht zu lange, sonst schnappt euch jemand eure Domain weg.

Falls ihr noch tiefer in die Materie einsteigen wollt, dann könnt ihr hier noch mehr zur perfekten Domain erfahren. Seit ihr bereit, die Suche nach eurer perfekten Domain zu starten?

Los geht’s!

Die Suche nach Design-Ideen

Jetzt, wo ihr eure Ziele festgelegt habt, eure Zielgruppe definiert habt und einen Domainnamen ausgewählt habt, ist es an der Zeit, die Website zu erstellen oder? Fast jedenfalls. Bevor ihr die Designwerkzeuge in die Hand nehmt, um mit eurer Website zu starten, macht noch ein paar Recherchen.

Eine gute Möglichkeit bei der Gestaltung seiner eigenen Website ist es, erst einmal zu schauen, was die Konkurrenz bzw. die Mitbewerber für eine Website gestaltet haben. Achtet auf:

  • Die Schriften und Farben, die euch ansprechen
  • Das Layout und der Gesamteindruck der Website
  • Die Verwendung von Videos, Bildern und anderen Grafiken
  • Die Anzahl der vorhandenen Seiten
  • Die Anzahl der Kopien oder Texte auf jeder Seite
  • Ob es einfach zu navigieren ist oder nicht
  • Ob es für mobile Geräte optimiert ist oder nicht (Ist heutzutage standardmäßig)

Fühlen sich die Seiten klobig oder clean an? Kann der Nutzer einfach mit der Seite navigieren? Euer Ziel ist es festzustellen, was funktioniert und was nicht, damit ihr fundierte Gestaltungsentscheidungen treffen könnt. Erstellt eine Liste mit euren Lieblings-Designelementen und haltet diese griffbereit, damit ihr zum nächsten Schritt übergehen könnt.

Denkt daran: Trends ändern sich schnell. Versucht alle paar Jahre eurer Seite ein Redesign zu verpassen, damit ihr sicher geht, dass eure Website immer up to date ist.

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Eine schnelle Checkliste: Die Planung eurer Website

Lasst uns die wichtigsten Schritte bei der Planung eurer Website zusammenfassen:

  1. Schreibt eure Unternehmensziele auf
  2. Definiert eure Zielgruppe
  3. Macht ein Brainstorming von verschiedenen Domainnamen
  4. Domain(s) suchen und registrieren
  5. Sucht nach Design-Ideen
  6. Erstellt eine Liste eurer Lieblingswebsites als Inspiration

Plant genug Zeit für die Gestaltung eurer Website ein. Dies kann 1-3 Stunden dauern.

2. Gestalte deine Website – DIY oder ausgelagert?

Nun solltet ihr verstanden haben, dass das Erstellen einer Internetpräsenz für euer Unternehmen unumgänglich ist. Auch habt ihr jetzt ein paar wichtige Grundschritte bei der Planung eurer Website erfahren. Aber was kommt als nächstes? Die gute Nachricht ist, dass ihr viele Möglichkeiten habt. Ihr könnt entweder selbst eine Website erstellen (DIY) oder einen Freelancer bzw. eine Agentur damit beauftragen. Aber bevor wir die Vor- und Nachteile dieser beiden Wege analysieren, lasst uns zuerst über das Fundament eurer Website sprechen – das Hosting.

Beachte deine Hosting-Optionen

Stellt euch eure Website als Haus vor. Eure Domain ist ein Straßenname und das Grundstück, auf dem euer Haus steht, ist euer Hosting-Paket.

 Egal wie stabil ihr Haus auch sein mag, wenn das Fundament brüchig ist, werdet ihr auf Probleme stoßen

Eine gute Hosting-Plattform, unabhängig davon, ob ihr eure Website selbst erstellt oder ob ihr sie erstellen lasst, ist für eine solide Leistung unerlässlich. Ob ihr euch für einen einfachen DIY-Website-Baukasten oder ein Content -Management-System (CMS) wie WordPress entscheidet, das Hosting hinter den Kulissen muss stimmen.

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Vor dem Kauf eines Hosting-Pakets sind ein paar Dinge zu beachten:

Zuverlässigkeit. Selbst, wenn eure Website auf Geschwindigkeit optimiert ist, kann die Ladezeit eurer Website die Erreichbarkeit eurer Website beeinträchtigen. Achtet genau darauf, was euch seitens eures Hosters angeboten wird.

Support. Was passiert, wenn eure Website down ist? Könnt ihr euren Hosting-Provider gut erreichen oder müsst ihr ewig warten, um eine Lösung zu finden?

Speicher. Der Speicher ist weitgehend abhängig von der Art der Website, die ihr baut. Wenn ihr Fotografen seid und eure Bilder online präsentieren möchtet, dann werden eure Bilder sehr viel Speicherplatz benötigen. Da einige Speicher unbegrenztes Volumen anbieten, solltet ihr unbedingt das Kleingedruckte lesen und schauen, wie viel ihr wirklich zur Verfügung habt.

Bandbreite. Bandbreite und Speicher gehen Hand in Hand. Je größer eure Website ist, desto mehr Daten werden bei einem Besucher, der auf eurer Seite ist, übertragen und desto mehr Bandbreite benötigt ihr.

Skalierbarkeit. Wir alle wollen am Liebsten tonnenweise Datenvolumen, richtig? Richtig! Stellt sicher, dass euer Hosting-Anbieter eure erwartete Besucherzahl bewerkstelligen kann, denn eine instabile Website, die den hohen Traffic nicht aushält, könnt ihr nicht gebrachen. Am Ende bricht euch alles zusammen.

Sicherheit. Gehackt zu werden ist kein Spaß. Malware und Viren können euren Ruf schädigen. Sucht euch ein Hosting-Angebot aus, das euch ein gewisses Maß an Sicherheit bietet. Oder schaut nach anderen Unternehmen, die ein Website-Security Add-on anbieten.

Backups. Unerwartete Probleme können immer wieder auftreten. Wenn etwas mit eurer Website schief geht, könnt ihr auf ein Backup zugreifen, um eure Website wiederherzustellen. Schaut also vorher, ob euer Hosting-Provider ein Website-Backup anbietet (GoDaddy tut das!) oder sucht nach einer Möglichkeit, das bei euch zu integrieren.

Hinweis: Wenn ihr euch für den Website-Baukasten entscheidet, dann enthalten die meisten Baukästen ein integriertes Hosting. Schaut bitte nach der Sicherheit, die euch das Paket bietet, damit ihr keine Produkte kauft, die ihr dann am Ende nicht benötigt.

Erstellt eure Website: DIY

Nun beginnt der spannende Teil – die Erstellung eurer Website. Es gib ein paar verschiedene Möglichkeiten, um eine Website selbst zu erstellen, aber für diesen Guide werden wir es auf zwei der beliebtesten Optionen eingrenzen: Eine Website mit einem Website-Baukasten und mit einer WordPress-Site erstellen.

WEBSITE-BAUKASTEN

Wenn ihr euch in dem technischen Bereich nicht so sehr auskennt und/oder nicht die Mittel habt, um eine professionale Website zu erstellen, dann könnte der Website-Baukasten eine tolle Option für euch sein. Hier könnt ihr Bilder einfügen, die Seite individuell anpassen, mit Farben spielen, eure Seite in die sozialen Netzwerke integrieren, E-Mail-Marketing betreiben und vieles mehr. Und das alles mit einer sehr einfach gestalteten Benutzeroberfläche, wo das Look and Feel stimmt und ihr sehr schnell und einfach mit eurer Seite interagieren könnt. Ihr könnt euch eure Website in weniger als einer Stunde erstellen. Die Website ist dann natürlich auch für die mobilen Geräte tauglich. Außerdem optimiert der Website-Baukasten eure Website automatisch für Suchmaschinen, um euer Ranking bei Google verbessern.

Unsere Empfehlung: Der Website-Baukasten ist für Unternehmer und besonders kleine Unternehmen, die schnell eine Online-Präsenz erstellen wollen, ideal. Sie ist einfach zu bedienen, erfordert keine bis wenig technische Kenntnisse im Aufbau einer Website und ist eine gute Möglichkeit, eine Website zu starten.

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Mit dem Website-Baukasten könnt ihr in weniger als einer Stunde eine professionelle Website erstellen.

WORDPRESS

Wenn ihr mehr Flexibilität und Kontrolle eurer Website haben möchtet, dann ist WordPress genau die richtige Plattform. Denkt nur daran, dass WordPress ein etwas anspruchsvolleres Tool ist und mehr technisches Geschick erfordert, als unser Website-Baukasten. Obwohl man auch hier kein Experte im Programmieren sein muss, so gibt es hier unzählige nützliche Plugins, Funktionen und Optionen, die euch als zusätzliche Hilfe bei der Gestaltung der Website dienen. Ihr solltet euch aber ein wenig mehr Zeit dafür nehmen, als es beim Website-Baukasten nötig ist.

Mehr als 60 Millionen Menschen haben WordPress für den Aufbau ihrer Website ausgewählt und es stehen euch viele Möglichkeiten zur Verfügung.

Mit GoDaddy’s Managed WordPress Hosting könnt ihr dank eines hilfreichen Assistenten einfach in das CMS einsteigen. Es wird schneller gehen, als ihr denkt und schon seit ihr online.

Unsere Empfehlung: ManagedWordPress ist eine perfekte Option, wenn ihr nach einem größeren Anpassungsspektrum eurer Website sucht. Es stehen tausende von Plugins und Widgets zur Verfügung, um die Funktionalität zu erhöhen. Wenn ihr Zeit habt, die leichte Lernkurve in Angriff zu nehmen, ist WordPress eine großartige Lösung für eure (Unternehmens-)Website.

DIY Design Tipps

Website starten_DesigntippsDiese Tipps können euch bei der Gestaltung eurer Website helfen:

  1. Verwendet ein klares, einfaches Design
  2. Wählt ein Farbschema, dass zu eurer Marke und eurem Logo passt
  3. Verwendet hochauflösende, qualitativ hochwertige Bilder
  4. Wählt eine Schriftart und einen Stil aus, der einfach zu lesen ist
  5. Gestaltet die Navigation übersichtlich und einfach
  6. Fügt gut gestaltete Inhalte eurer Website hinzu
  7. Denkt auch an eine Kontaktseite
  8. Stellt sicher, dass euer Website auch für mobile Geräte optimiert ist
  9. Zeigt den Besuchern eurer Seite eure Social Media-Kanäle
  10. Optimiert eure Website für Suchmaschinen wie Google

Eine Website erstellen lassen

Wenn ihr eure Energie lieber in das stecken möchtet, was ihr am besten könnt – euer Unternehmen zu führen – und wenn ihr etwas Budget für das Erstellen eurer Website habt, dann könnt ihr eure Website auch extern erstellen lassen. Gerade wenn ihr Freelancer oder selbstständig seid, könnte das eine Option für euch sein. Professionelle Designer haben spezielle Kenntnisse im Website-Design und können euch eine außergewöhnliche Seite kreieren.

Wenn ihr nicht die Zeit und/oder das Fachwissen habt, um mit der sich ständig im Wandel befindenden Designwelt mitzuhalten, solltet ihr einen Profi engagieren.

Aber wie auch bei jeder geschäftlichen Entscheidung ist es wichtig, zuerst genau zu recherchieren.

Wenn es um die Auswahl eines Webdesigners oder einer Designfirma geht, sind hier einige Fragen zu beachten:

  • Mit wem habt ihr gearbeitet?
  • Wo befinden sie sich?
  • Wie viel wird die Website kosten?
  • Soll die Website regelmäßig aktualisiert werden? Wie viel wird das kosten? Sollen sie Zugang haben, um die Updates selbst vorzunehmen?
  • Welche anderen Dienstleistungen (z.B. Inhalte erstellen, Design, Programmierung, etc.) werden auch ausgelagert?
  • Kennt der Dienstleister eure Geschäftsnische?
  • Kann euch über das Webdesign hinaus (z.B. Social Media, SEO, etc.) auch geholfen werden?
  • Wird eure Website mobil-tauglich und anpassungsfähig sein?

Ihr solltet in der Lage sein, alle diese Fragen (mit Sicherheit und einem positiven Ergebnis) zu beantworten, bevor ihr euch für eine Zusammenarbeit mit einem Designer oder einem Unternehmen entscheidet. Der Schlüssel ist, immer eine klare Kommunikationslinie zu halten, egal mit wem man arbeitet.

Schnelle Checkliste: So gestaltet ihr euch eure Website

Seid ihr bereit für den nächsten Abschnitt? Stellt sicher, dass ihr die folgenden Aufgaben erledigt habt:

  • Ermittelt ob ihr eure Website selbst erstellt oder ob ihr es auslagern möchtet
  • Vergleicht die verschiedenen Optionen untereinander
  • DIY: Website-Baukasten oder WordPress?
  • Ausgelagert: Kosten eines Profis

Zeit, die es braucht, um eure Website zu erstellen: Ein paar Tage


Im nächsten Teil geht es mit dem Erstellen von tollen Inhalten und dem Verkaufen von Produkten über eure Website weiter.

 

Aus dem Englischen: Franziska Thoms

Bildnachweis: John Schnobrich in Unsplash