Podcast: How to Tipps und Tricks – Der Release

Teil 4: Die Veröffentlichung

Wir haben jetzt also unseren ersten Podcast aufgenommen, geschnitten und als MP3 auf unserem Rechner. Nun heißt es: Wie bekommt die Welt mit, dass der Podcast existiert? Als Beispiel nehmen wir erneut unseren Vegan-Podcast Die Mitmach-Küche: Veganes Essen und gute Gespräche.

Podcast Release Domain

Zuerst brauchen wir eine coole Domain – die besorgen wir uns flott bei GoDaddy. Zudem brauchen wir Webspace für eine kleine WordPress-Seite, um mit den Leuten auf unserer eigenen Seite in Kontakt zu bleiben. Durch WordPress ist das Ganze extrem einfach strukturiert und verständlich aufbereitet.

Den Podcast hosten wir bei einem expliziten Podcast-Hoster, der uns die Arbeit abnimmt ihn bei allen möglichen Plattformen wie iTunes, Spotify oder Deezer anzumelden.

Um den technischen Aspekt zu verstehen:

Der Podcast-Hoster nimmt die Audio-Datei, legt sie auf seinen Server und jeder der den Podcast hören will, greift auf diese Datei zu. Die Server sind für diese Funktionen optimiert und der Podcaster bekommt im Idealfall detaillierte Informationen über die Nutzerstatistiken seines Casts.

Dabei gibt es gefühlt unendlich viele Anbieter, die allesamt andere Stärken und Schwächen besitzen. Podbean, Buzzsprout, Podigee oder libsyn – jede Plattform hat unterschiedliche Nutzervor- und -nachteile.

Ich nutze gerne das Rundum-Sorglos-Paket von blubrry, auch wenn es eines der teureren Podcast-Modelle ist. Gerade in Verbindung mit einer bei GoDaddy gehosteten WordPress-Seite kann blubrry seine Stärken ausspielen indem man das Ganze über die eigene WordPress-Schnittstelle verknüpft. So erstellt man einen Blogbeitrag, lädt die Datei über das System hoch und den Rest erledigt blubrry.

Nun ist unser Podcast also online. Die Welt ist bereit Die Mitmach-Küche. Veganes Essen und gute Gespräche zu hören. Doch wie erfährt der geneigte Hörer davon?

Podcast Release 3

Stellen wir uns vor wir hätten noch keinen Fuß in der Podcast-Tür, die Möglichkeit der Promotion für unseren Podcast ist vielfältig aber themenabhängig. In unserem Fall würden wir Flyer, ja Flyer, Drucken und ggf. in (veganen) Restaurants auslegen. Ein einfaches Mittel die richtige Community zu erreichen. Zudem bietet es sich an seine Webseite unter themenspezifischen Diskussionen zu verlinken und nach Feedback zum Podcast zu bitten, die Podcast-Community ist offen für neue Formate und Ideen. Es ist zudem sehr gut wenn man sich auf sozialen Plattformen an Gesprächen zum Thema beteiligt ohne Aufdringlich zu sein – jeder gewonnene Hörer gilt für uns.

Wichtig für die Selbsteinschätzung:

Auch wenn es Podcasts mit 10.000, 100.000 oder 200.000 Downloads gibt – das ist nur ein Bruchteil der Podcast-Szene. Podcasts sind ein sehr vielfältiges Medium, welches so viele Facetten hat. Und denkt immer dran: Wenn euch 50 oder 100 Leute hören – das ist eine ganze Menge Menschen, die sich freiwillig eure Inhalte um die Ohren werfen. Stellt euch einfach vor diese Menge Menschen steht in eurem Wohnzimmer oder eurer Küche, das wäre ganz schön eng.

Das Wichtigste:

Habt Spaß am Podcasten. Die Welt ist schon ernst genug.

 

Alle weiteren Teile unserer How to-Podcast Reihe im Überblick:

Podcast: How to Tipps und Tricks – Wie wird man Podcaster?

Podcast: How to Tipps und Tricks – Die richtige Hardware nutzen

Podcast: How to Tipps und Tricks – Der perfekte Klang

 

Bildnachweis: Unsplash

Christian Gürnth
Christian Gürnth war Redaktionsleiter, arbeitete als Videospielredakteur, ist Moderator, hält Vorträge und gründete gemeinsam mit seinen Freunden ein Podcast-Netzwerk, welches von ihnen befüllt und vermarktet wird. Am Ende geht’s immer darum Menschen zu unterhalten – oder den mächtigen Liverpool FC beim siegen zuzuschauen.