Warum du unbedingt eine eigene Website erstellen solltest

So machst du richtig Eindruck!

Wenn du dich nicht um dein Online-Image kümmerst, dann kümmert sich sein Image um dich. Erinnerst du dich an die Bilder, die du letztes Jahr auf Facebook veröffentlicht hast? Deine Freunde und Verwandten haben sie bestimmt am nächsten Tag gesehen. Oder dieser eine Tweet neulich? Das möchte man alles am liebsten rückgängig machen. Aber für viele Menschen wird solch ein Problem erst real, wenn sie auf der Suche nach einem Job sind. Es wird einem erst dann bewusst, wenn man an seinen neuen Arbeitgeber denkt und was er von all den Online-Eskapaden hält.

Es gibt keinen besseren Weg dich gut zu präsentieren, als auf einer eigenen Website.

Ich bin sehr von den Möglichkeiten einer Website überzeugt, z.B. um eine Marke zu promoten. Als ich 2006 anfing, für GoDaddy.com zu schreiben, hatten wir etwas mehr als 100.000 Besucher pro Tag – die meisten aus den Vereinigten Staaten. Heute erhält GoDaddy.com mehr als 1 Million Unique-Visits pro Tag und bedient Kunden in vielen Ländern auf der ganzen Welt.

Aber du musst kein multinationales Unternehmen sein, um von der Werbekraft des Internets zu profitieren. Jeder, der online einen Eindruck hinterlassen möchte – sei es, um einen coolen neuen Job zu bekommen, ein kleines Projekt zu starten oder sich einfach nur mit Gleichgesinnten zu verbinden – kann dies mit einer persönlichen Website tun.

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Warum du unbedingt eine eigene Website erstellen solltest_Laptop

Über LinkedIn hinaus

Angenommen, du hast ein ausgezeichnetes LinkedIn-Profil. Brauchst du wirklich eine persönliche Website? „Ja“, sagt William Uranga, Director of Technical and Corporate Recruiting bei GoDaddy. Er erklärt:

„Je mehr man von seiner Arbeit zeigen muss, desto wichtiger ist es, eine eigene Website zu haben. Wenn jemand behauptet ein Experte in etwas zu sein, dann will ich auch Belege dafür sehen.“

Ja, du kannst Dokumente, Fotos, Videos und Folien an dein LinkedIn koppeln, aber du bist in der Anzahl der Dateien limitiert. Und du kannst keine Kundenrezessionen bzw. Kundengeschichten hinzufügen – ein Muss für unabhängige Auftragnehmer, die eine (neue) Anstellung anstreben. „Betrachte LinkedIn eher als eine Art Visitenkarte, die auf deine Website zeigt“, sagt William, „besonders wenn du derzeit für dich selbst arbeitest.“

Eine eigene Website erstellen: Das sind die Vorteile

Laut Forbes sind mehr als die Hälfte aller Personalverantwortlichen mehr an persönlichen Websites interessiert als an jedem anderen Branding-Tool. Eine benutzerdefinierte Website gibt dir freie Hand über das, was auf ihr erscheint. Das ist perfekt für einen Headhunter, der sofort den besten Überblick über deine Persönlichkeit, Fähigkeiten und Erfahrungen bekommt. Es ist eigentlich erstaunlich, dass weniger als 10 Prozent aller Bewerber überhaupt eine Website haben.

Eine eigene Website zu haben bedeutet:

  • Dass es dir die volle Freiheit gibt zu zeigen wer du bist. In allen Bereichen – von der Farbe über das Layout bis hin zur Art der Bilder, für die du dich entscheidest.
  • Dass du es mit deiner Karriere ernst meinst und bereit bist, Zeit und Mühe zu investieren, um ganz nach oben zu kommen.
  • Dass du sie als lebendiges Archiv deiner beruflichen Karriere, Ausbildung, Leistungen und Hobbys nutzen kannst.
  • Dass du sie mit Kundenrezessionen und Kundengeschichten sowie zahlreichen Bildern, Projektdokumenten und Videos füllen kannst.

Ein Unternehmen führen und gleichzeitig einen Job suchen? Eine eigene Website für die Jobsuche zu haben, macht einfach super Sinn. Personalverantwortliche können sich ganz in Ruhe deinen Lebenslauf anschauen und können sogar schneller gefesselt von dir sein, als wenn sie deinen Lebenslauf nur digital zugeschickt bekommen. Denn mit einer Website kannst du dich viel kreativer entfalten und mit dem Design spielen, als nur ein einfacher Lebenslauf im PDF-Format.

Es beginnt alles mit dem richtigen Domainnamen

Ich selbst bin die GoDaddy.com-Domain-Königin, aber selbst wenn ich es nicht wäre, würde ich immer noch sagen: „Hinter jeder Website steckt ein Domainname.“ Und ich finde, dass das absolut richtig so ist: So wie wir unseren Freunden unsere Straße und Hausnummer geben, damit sie unsere Wohnungen finden können, geben wir den Leuten unsere Domainnamen, damit sie unsere Website sehen. Es ist das was sie in ihre Browserleiste eingeben, um uns online zu finden. Nur, dass in diesem Fall die Wohnung virtuell ist.

Registriere dir eine Domain mit deinem Namen für deine persönliche Website.

Aufgrund des Fakts, dass Headhunter passende Leute immer via Google suchen, ist es in deinem besten Interesse, eine Domain mit deinem Namen darin zu registrieren. Auf diese Weise wird deine persönliche Website eher auf der ersten Seite der Suchergebnisse erscheinen.

Kannst du deinname.de nicht registrieren, weil jemand sie bereits registriert besitzt? Keine Sorge. Dank der vielen neuen Top-Level-Domain-Namen, die jetzt auf den Markt kommen, eröffnet sich eine ganz neue Welt mit viele Optionen. Wenn du ein Tierarzt bist, könnte eine .vet-Domain super passen. Es gibt hunderte weiterer – darunter immer beliebtere Domainendungen wie .berlin, .online, .blog, .live, etc. Und da sie alle recht neu sind, gibt es immer noch viele Namen zur Auswahl.

Nun beginnt der Spaß

Sobald du den richtigen Domainnamen gefunden hast, ist der nächste Schritt der Aufbau einer Website. Es gibt viele Tools zum Erstellen von Websites auf dem Markt, darunter den GoDaddy Homepage-Baukasten und WordPress Hosting. Natürlich kannst du jederzeit einen Profi für den Aufbau deiner Website engagieren, wenn du nicht die Zeit oder das Talent hast.

Bei Websites + Marketing ist sichergestellt, dass deine Website auch auf deinem Smartphone super aussieht und funktioniert. Nichts weist Besucher schneller ab als eine Website, die schwer zu sehen oder auf dem Gerät zu benutzen ist.

Persönliche Tipps und Tricks auf der Website

Ein paar Tipps zur Erstellung einer eigenen Website, die Ergebnisse liefert:

  • Füge eine kurze Einleitung, Biografie, Lebenslauf, Beschreibung der letzten Projekte, Erfahrungsberichte von Kunden und eine Liste von Veröffentlichungen, Auszeichnungen oder Patenten bei.
  • Sprich auf deiner Website immer so neutral wie möglich – du kannst aus deiner beruflichen Sicht gerne auf Punkte eingehen, aber nicht deine Ansichten zu spaltenden Themen wie Politik oder Religion.
  • Es ist leicht, sich in den Details zu verlieren, aber nenne nur die wichtigsten Fakten. Sobald du deine Website zusammengestellt hast, betrachte sie objektiv. Frage gerne auch andere Leute in deiner Umgebung nach ihrer Meinung.
  • Vergewissere dich, dass deine Kontaktdaten – E-Mail-Adresse, Mobilfunknummer, Social Media-Kanäle – immer auf deiner Website vorhanden sind.

Sobald deine Website live ist, zeige sie allen! Füge deine Webadresse zu deiner Visitenkarte, deinem Lebenslauf, deiner E-Mail-Signatur und deinem LinkedIn-Profil hinzu. Halte deine Website auf dem neuesten Stand – auch, nachdem du einen neuen Job gefunden hast. Man weiß nie, wann ein Personalverantwortlicher jemanden wie dich sucht, um eine noch bessere Position zu besetzen.

Eine eigene Website erstellen: Das kann süchtig machen

Erinnerst du dich an das eine Bild, das du in der Mittelstufe malen musstest? Du hast es getan, weil du es tun musstest – aber als du erst einmal angefangen hattest, konntest du davon nicht mehr loskommen. All diese kleinen Bäume und Sträucher! Es war ein winziges kleines Universum und du bist sein einziger Schöpfer. Der Aufbau einer eigenen Website ist sehr ähnlich. Es braucht ein wenig Zeit, um die Besonderheiten deines Homepage-Baukastens zu erlernen, aber sobald du loslegst, wirst du nicht mehr aufhören können. Und du wirst dich bei dir selbst bedanken, wenn die Anfragen für Interviews eintrudeln – und es werden immer mehr werden. Mach dich also am besten gleich an die Arbeit und erstelle deine eigene Website.

 

Bildnachweis: Unsplash