Was ist Hosting und wozu dient es?

Finde die richtige Webhosting-Lösung für deine Ansprüche

Was ist Webhosting? Welche Arten von Hosting gibt es? Was ist die beste Lösung für meine Ansprüche: Shared Hosting? Ein virtueller Server? Oder benötige ich vielleicht einen dedizierten Server?

Im Gegensatz zu einem Computer, den du gewöhnlich zuhause stehen hast, brauchst du für deine Website eine leistungsstarke Maschine, die über ein Netzwerk mit großer Bandbreite mit dem Internet verbunden ist. Und vor allem muss diese Maschine 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche voll einsatzbereit sein. Diese Maschine bzw. diesen Computer nennt man Webserver und den bereitgestellten Speicherdienst für Websites nennen man Webhosting oder ganz allgemein – Hosting.

Was ist Webhosting?

Wenn du mit deinem PC arbeitest, benötigst du einen Platz, auf dem du deine Dokumente ablegen und z.B. in Ordnern organisieren kannst. Dieser Speicherplatz ist die Festplatte deines Computers. Hier werden die Ordner und Dateien gespeichert, damit sie für dich zugänglich sind. Eine Website ist einem Textdokument sehr ähnlich, denn für deine Website benötigst du ebenfalls einen Computer, um diese zu speichern. Der Unterschied besteht darin, dass der Computer, auf dem du deine Website speicherst, immer eingeschaltet sein muss, denn sicherlich willst du, dass deine Website immer verfügbar ist und du und die Besucher deiner Website immer darauf zugreifen können.

Hosting-Provider sind Unternehmen, die dir Webserver und damit Speicherplatz für deine Website bieten, damit diese von überall auf der Welt rund um die Uhr erreichbar ist.

1. Warum benötigst du Hosting oder Webhosting?

Damit deine Website immer online und verfügbar ist, benötigst du ein Website Hosting-Paket oder Hosting-Produkt, auf dem deine Website und die Inhalte der Seite gespeichert sind. Dein Heim-Computer mit einer gewöhnlichen Internetverbindung reicht nicht aus, um deine Website für alle zugänglich zu machen.

Selbst wenn du genug Geld hast, um dir einen eigenen Server und eine sehr leistungsfähige Internetverbindung zu kaufen, wäre das grundsätzlich eine mögliche Lösung. Aber das ist keine gute Idee. Denn kurz gesagt: diese Lösung wäre einfach zu teuer. Wesentlich günstiger ist es, wenn du einen Webhosting-Service mietest.

Hosting-Unternehmen haben eigene leistungsstarke Server, auf denen sie die Website ihrer Kunden speichern. Diese Server befinden sich in einem Datacenter. Datacenter verfügen über eine schnelle Infrastruktur mit den fortschrittlichsten Klimatisierungs- und Sicherheitssystemen. Nur so lassen sich dauerhafte und sichere Internetverbindungen gewährleisten, um mögliche Ausfälle von Hardware oder Diensten zu vermeiden.

2. Welche Arten von Hosting gibt es?

Abhängig von der Art der Website, die du erstellen möchtest, benötigst du einen bestimmten, auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmten Hosting-Service.

  • Wenn du zum Beispiel einen eigenen Blog erstellen möchtest, wäre ein Webhosting- oder WordPress-Hosting-Produkt eine gute Wahl
  • Wenn du eine Website mit einem Online-Shop oder die Unternehmens-Website eines großen Unternehmens betreiben möchtest, kann ein professioneller Hosting-Service die bessere Lösung sein.

Obwohl jedes Projekt anders ist, werde ich dir in groben Zügen erklären, welche Hosting-Lösung die jeweils richtige Entscheidung für dich ist.

Wenn du nicht sicher bist oder Zweifel hast, welchen Hosting-Service du wählen sollst, empfehlen ich dir, dich direkt an den technischen Support des von dir ausgewählten Hostinganbieter zu wenden, und dich detailliert beraten zu lassen.

GoDaddy Homepage-Baukasten 

Wenn du Einsteiger bist, ist einHomepage-Baukasten die einfachste Art, um eine eigene Website zu gestalten. Ein Homepage-Baukasten-System ist so einfach aufgebaut, dass du in der Regel keine Programmierkenntnisse benötigst. Bei den meisten Hostinganbieterr passen sich die fertigen Seiten automatisch an Mobilgeräte wie Smartphone oder Tablet an. Die Website und sämtliche Inhalte sind normalerweise direkt auf einem Server des jeweiligen Hostinganbieter gespeichert.

Was ist Hosting und wozu dient es_Homepage Baukasten

Shared Hosting oder auch Webhosting

Ein Webhosting-Produkt bietet dir Speicherplatz auf einem Server, auf dem du die Ressourcen mit anderen Benutzern teilst – man nennt diese Produkte daher auch Shared Hosting-Produkte. Daher sind sie sehr preisgünstig. Abhängig vom ausgewählten Produkt kannst du auch mehrere Websiten auf demselben Webhosting-Produkt deiner Webseite hosten. Viele Hostinganbieter bieten dir das Hosting-Produkt mit einem unbegrenzten Traffic-Volumen an. Das heißt: wenn du in einem Monat einen Spitzenverbrauch hast – zum Beispiel sehr, sehr viele Personen deine Website besuchen -, werden keine unerwarteten Hosting Kosten auf dich zukommen.

Erfahre mehr über Webhosting bei GoDaddy.

VPS-Serverhosting – Hosting eines virtuellen Servers

Ein privater virtueller Server, auch VPS genannt, ist ein physischer Server, der mit Hilfe einer Virtualisierungssoftware in mehrere, voneinander unabhängige virtuelle Maschinen unterteilt ist. Da auch in diesem Fall die Hardware geteilt wird, sind die Hosting Kosten eines virtuellen Servers normalerweise viel niedriger, als die eines dedizierten (physischen) Servers. Gegenüber einem Webhosting-Produkt bietet ein VPS einen großen Vorteil: du erhältst bestimmte garantierte Ressourcen wie zum Beispiel RAM oder feste IP-Adressen, die nicht mit anderen Nutzern geteilt werden. Bei einem VPS stehen dir zudem mehr Rechnerleistung und Flexibilität, als bei einem normalen Shared Hosting-Produkt, zur Verfügung.

Was ist Hosting und wozu dient es_GoDaddy Homepage Baukasten

Informationen zu den GoDaddy Server-Produkten findest du unter GoDaddy Pro

WordPress-Hosting

Ein WordPress-Hosting Produkt ist ein Server, der auf das Content Management System (CMS) WordPress spezialisiert, konfiguriert und optimiert ist. Einige Hostinganbieter verwenden SSD-Festplatten, nginx Webserver, Redis und Firnis-Cache-Systeme sowie spezielle Konfigurationen auf der Server-Ebene. WordPress zählt weltweit zu den beliebtesten CMS und ist deshalb leider auch ein beliebtes Ziel von Hackern. Deshalb übernehmen die Hostinganbieter von WordPress-Hosting-Produkten Updates und automatische Backups, um die maximale Sicherheit deiner Anwendung zu gewährleisten.

Dedizierter Server

Dedizierter Server sind physische Server, die ausschließlich von einem Kunden genutzt werden. Dem Nutzer stehen damit die gesamten Ressourcen des Servers zu Verfügung: von der Bandbreite bis zum Festplattenspeicher. Dedizierte Server sind besonders für Websites mit sehr hohem monatlichen Datenaufkommen (Traffic) oder für die intensive Nutzung von Übertragungsressourcen geeignet, bzw. für Anwendungen bei denen hohe Flexibilität und Leistung gefragt sind.

Welche anderen Dienstleistungen kann ein Hosting-Unternehmen mir anbieten?

Jedes Unternehmen hat unterschiedliche Schwerpunkte und Dienstleistungen, aber normalerweise bieten dir Hosting-Provider auch:

1. Registrierung und Übertragung von Domains

Eine Domain ist der Name bzw. die Adresse unter der deine Website im Internet gefunden wird. Eine Domain besteht aus zwei Teilen: Einem Namen und der Erweiterung (auch Domainendung genannt). Unsere Domain ist zum Beispiel „godaddy.de“. „GoDaddy“ ist der Name und „de“ die Erweiterung. In diesem Fall gibt die Domainendung „de“ an, dass die Domain zur länderspezifischen Top-Level-Domain „de“ von Deutschland gehört. Viele andere Länder haben ebenfalls länderspezifische Domainendungen wie „at“ für Österreich, „ch“ für die Schweiz, „fr“ für Frankreich, „es“ für Spanien etc. Darüber hinaus gibt es Hunderte weitere generischer Top-Level-Domains.

Wenn du deine eigene Website erstellen möchtest, musst du einen Domainnamen auswählen und registrieren, der dich identifiziert. Normalerweise wird die Domainregistrierungen von deinem Hostinganbieter jährlich automatisch erneuert und dir in Rechnung gestellt. Wenn dein Hosting-Provider diesen Service nicht anbietet, solltest du keinesfalls die jährliche Erneuerung vergessen, um zu vermeiden, dass dir die Domain verloren geht oder jemand anders deinen Domainnamen registriert.

Wenn du bereits eine Domain bei einem Anbieter registriert hast, solltest du wissen, dass du die Möglichkeit hast, mit deiner Domain zu einem anderen Hostinganbieter zu wechseln und umgekehrt.

2. E-Mail-Service

Vielleicht möchtest du derzeit noch gar keine eigene Website erstellen, dann brauchst du aber eine professionelle E-Mail nach dem Muster: dein.name@dein.unternehmen.de? Wie geht das? Ganz einfach: Du benötigst zwei Dinge: eine Domain und ein E-Mail-Produkt. Der E-Mail-Dienst besteht aus einem Speicherplatz für alle eingehenden und ausgehenden E-Mails. Dies ermöglicht es dir, deine E-Mails auf deinen Computer herunterzuladen und bietet dir auch die Möglichkeit, von jedem Computer aus auf deine E-Mails über eine Online-Anwendung zuzugreifen. Eine dieser Online-Anwendungen ist als Webmail bekannt. Fast alle Webhosting-Unternehmen bieten diese beiden Dienste an.

Weitere wichtige Webhosting-Services sind:

3. SSL-Sicherheitszertifikate

Ein Sicherheitszertifikat (auch SSL-Zertifikat genannt) zeigt Benutzern deiner Website an, dass sie sicher surfen, wenn sie persönliche Informationen hinterlassen oder Einkäufe tätigen. Daten werden verschlüsselt per https-Protokoll übertragen. SSL-Zertifikate enthalten den Domänennamen, das Ablaufdatum des Zertifikats und Informationen über die für die Ausstellung des Zertifikats zuständige Behörde. Wenn ein Browser eine Verbindung mit einer sicheren Seite herstellt, ruft er das SSL-Zertifikat von der Seite auf und überprüft, ob alles korrekt ist. Sicherlich hast du schon gelesen, dass Google seit 2017 Websiten, die lediglich über das unverschlüsselte Http-Protokoll aufgerufen werden, als unsicher eingestuft. Wenn du nicht möchtest, dass das auch mit deiner Website passiert, rate ich dir, ein SSL-Zertifikat für deine Website zu kaufen.

Hier findest du weitere Informationen, wie das richtige SSL-Zertifikat für deine Website einbindest.

4. SEO Tools

Wusstest du, dass bei Google die meisten Klicks auf die Top 3 der organischen Suchergebnisse entfallen? Wenn du willst, dass deine Seite im organischen Ranking gut positioniert ist, solltest  du deine Website SEO-optimieren. Es gibt zahlreiche Tools, die dir dabei helfen und die Suchmaschinen-Sichtbarkeit erhöhen. Denn das bedeutet in der Regel auch, dass du mehr Zugriffe auf deine Website erhältst. Für viele Content-Management-Systeme gibt es kostenlose SEO-Tools, für WordPress ist das zum Beispiel Yoast, ein SEO-Assistent, der dir wichtige Hinweise liefert, wie du den Content deiner Seite weiter verbessern kannst.

5. CMS (Content Management Systems)

Solltest du ein Einsteiger sein, empfehle ich dir, dass du für die Erstellung deiner Website einen Homepage-Baukasten mit vordefinierten Vorlagen verwendest. Selbstverständlich kannst du diese individuell anpassen. Oder aber, du nutzt eine Content Management System wie WordPress oder Joomla. Diese Programme kannst du in der Regel kostenlos nur mit einem Klick auf deinem Webhosting-Produkt oder über das Administrations-Panel deines Hosting-Produkts installieren. Damit steht dir eine Vielzahl von Plugins und Vorlagen zur Verfügung, mit denen du deine Website ganz an deinen Geschmack anpassen kannst. Du wirst sehen, dass das Erstellen deiner Website viel einfacher ist, als du denkst. Und wenn nicht, hilft dir unser Support gerne weiter!

6. Website-Sicherheit

Die Website-Sicherheit ist der Schutz für deine Website und für deine Kunden. Die GoDaddy Website-Sicherheit bietet ein vollständiges und benutzerfreundliches Tool, um deine Website vor Malware, Hackerangriffen und anderen Online-Bedrohungen zu schützen. Deine Website ist das Zentrum deines Unternehmens, deiner Marke und all der wunderbaren Dinge, die du mit ihr der Welt zeigst. Sie sollten ständig geschützt sein mit den richtigen Tools, die dein Unternehmen und deine Kunden benötigen.

Lesetipp: 7 Sicherheitslücken, die du als Unternehmer kennen solltest

7. Website-Backup

Server stürzen ab, Malware geht um, Hacker treiben ihr Unwesen. Aber mit unserem Website-Backup sind deine Daten vor Bedrohungen geschützt. Dies funktioniert komplett automatisiert, du musst also keine händischen Backups durchführen. Du kannst dich darauf verlassen, dass deine Website sicher ist und dank einer fortlaufenden Überwachung vor Hackern geschützt ist. Website-Überwachung, Malware-Scans und Backups beginnen mit dem Eintrag der Domain und der Einrichtung des Kontos. Bei unerwarteten Schäden und Datenverlust kann die Website mit nur einem Klick vollständig wiederhergestellt werden.

Wie wählst du das beste Hosting für dich?

Bei der Frage, was das am besten geeignete Hosting für dich ist, gibt es mehrere Faktoren, die du beachten solltest. Damit du die beste Wahl für dein Projekt treffen kannst, habe ich dir kurz die wichtigsten Punkte zusammengefasst, die du berücksichtigen solltest:

1. Webspace

Webspace ist der Speicherplatz, den du auf dem Webserver zur Verfügung hast, um dein Webprojekt bzw. deine Webseite hosten zu lassen. Schau bei Hosting-Angeboten genau hin, da jedes Hosting-Produkt eine andere Größe hat. Im GoDaddy Webhosting-Produkt für Einsteiger stehen dir zum Beispiel 30 GB Speicherplatz zur Verfügung.

2, E-Mail-Konten

Damit ist die Anzahl der E-Mail-Adressen bezeichnet, die du auf deinem Hosting-Paket erstellen kannst. Die einfachsten Webhosting-Produkte werden normalerweise mit 1 und 10 Postfächern angeboten.

3. Kundenkonto

Über dein Kundenkonto kannst du alle Dienste und Anwendungen auf deinem Hosting-Paket verwalten. Erstelle E-Mail-Konten, installiere Anwendungen oder leite Domains auf andere Webadressen um etc. Dies sind nur einige der grundlegenden Schritte, die du schnell und einfach über dein Kunden-Konto oder das Administrationstool deines Servers durchführen kannst.

Die meisten Hostinganbieter bieten dir für Server-Produkte cPanel oder Plesk an. Dies sind die beiden besten Control Panels zur Administration von Servern auf dem Markt. Sie sind sehr intuitiv zu bedienen und bieten dir eine große Anzahl von Funktionen, um dir die Konfiguration deines Hostings zu erleichtern. Andere Unternehmen bieten dir unter Umständen ein eigenes Panel an. Wenn du dich schließlich für einen Anbieter mit eigenem Panel entschieden hast, rate ich dir, vor der Bestellung eines Produkts eine kostenlose Testversion anzufordern. Wenn du merkst, dass es zu schwierig ist, damit zu arbeiten, solltest du mit deinem Webprojekt besser zu einem anderen Hostinganbieter migrieren, damit du dir mögliche Komplikationen zukünftig ersparst.

4. Monatlicher Traffic

Dieser Begriff wird dir auf den ersten Blick vielleicht ein wenig verwirrend erscheinen. Doch er kann sehr wichtig werden, wenn deine Webseite immer mehr Besucher bekommt –  und hoffentlich ist das so.

Die monatliche Traffic-Rate ist die Menge an Daten, die deine Website innerhalb eines Monats an Nutzer übermitteln kann. Wenn eine Webseite beispielsweise 10 Kilobytes groß ist und von 2 Personen besucht wird, benötigst du 20 Kilobyte Traffic. Wenn diese Webseite von 10 Personen aufgerufen wird, hast du 100 Kilobyte Traffic.

Dies wird „monatliches Traffic-Volumen“ genannt, da viele Hosting-Unternehmen einen Höchstbetrag pro Monat festlegen. Bei GoDaddy musst du kein Limit befürchten, denn alle Hosting-Pakete haben eine Traffic-Flatrate mit unbegrenztem Traffic-Volumen.

5. Datenbanken 

Es ist wichtig, dass du die Anzahl der Datenbanken prüfst, die du für deine Webprojekte benötigst. Dieser Wert bestimmt die Anzahl der Webseiten, die du gleichzeitig auf demselben Hosting-Produkt betreiben kannst. Je nachdem, welchen Webhosting-Anbieter und welches Produkt du wählst, kann diese Anzahl von einer einzelnen Datenbank bis zu unbegrenzt vielen Datenbanken variieren. Schau gut nach, was dir der jeweilige Hoster anbietet.

6. Verfügbarkeitsgarantie

Hostinganbieter garantieren dir in der Regel, dass deine Webseite mindestens 99,5% oder 99,99% der Zeit zur Verfügung steht. Normalerweise findest du diese Informationen in den Produktdetails deines Hosting-Produkts. Wenn du sie dort nicht findest, rate ich dir, bei deinem Hostinganbieter nachzufragen. Informiere dich auch über die Service-Level-Agreements, da einige Hostinganbieter dir einen Teil deiner monatlichen Zahlungen erstatten, wenn das Verfügbarkeitsniveau unter dem garantierten Minimum liegen sollte.

7. Technischer Support

Für sehr viele Menschen ist der technische Support der wichtigste Faktor bei der Auswahl eines guten Hostings. Wenn deine Webseite aus unbekannten Gründen nicht mehr verfügbar ist und du eine schnelle Antwort benötigst, brauchst du eine Person mit technischen Kenntnissen, mit der du möglichst in deiner eigenen Sprache sprechen kannst. Du brauchst jemanden, der herausfinden kann, was vor sich geht und wie das Problem zu beheben ist. Zumindest sollte er dir sagen können, was du tun musst, damit deine Webseite wieder funktioniert.

Bevor du dich für einen Hosting-Anbieter entscheidest, solltest du feststellen, ob er einen 24-Stunden-Support auf Deutsch anbietet. Bietet er dir zudem auch Unterstützung durch einen Chat-Service? Sind die Kontaktnummern kostenfrei? Wie lange braucht der Support normalerweise, um eine Anfrage zu beantworten?

Für GoDaddy ist ein guter technischer Support ein absolutes Muss. Du erreichst ihn kostenlos, jeden Tag, 24 Stunden und mit deutschsprachigen Ansprechpartnern.

8. Preise

Der Preis sollte für dich nicht der entscheidende Faktor sein. Denke daran, dass dich billige Lösungen manchmal teuer zu stehen kommen. Das aggressivste Angebot kann auf lange Sicht extrem teuer für dich sein. Dieser Aspekt ist umso wichtiger, wenn du mit deiner Webseite Geld verdienst, da in diesem Fall das gute Hosting ein wichtiger Eckpfeiler deines Geschäfts ist. Ein 24-Stunden-Support, hochwertige Hardware und sicheres Hosting kosten Geld. Doch diese Investitionen rechnen sich für dich!

Tipp: Überprüfe deshalb zuerst die technischen Merkmale der verschiedenen Hosting-Anbieter und vergleiche dann die Preise derjenigen, die dich interessieren.

9. Zusätzliche Dienstleistungen oder Extras

Vergleiche die Hosting-Unternehmen! Achte darauf, wie sie sich unterscheiden und welche Anreize sie bieten, um das Hosting attraktiver zu machen.

    • Das können zum Beispiel Rechenzentren in verschiedenen Ländern sein.
    • Sie bieten dir Anwendungen an, die sich einfach installieren lassen.
    • Sie stellen dir eine feste IP-Adresse zur Verfügung, du bekommst eine Domain für das erste Jahr kostenlos oder vergünstigt.
    • Du kannst die Produkte vor dem Kauf kostenlos testen.

Was muss ich bei der Auswahl meines Webhosting-Anbieters genau beachten?

Es ist wichtig, dass du immer auch das Kleingedruckte liest. In der Welt des Hostings wird ein spezifisches Vokabular verwendet, das es manchmal schwierig macht, alle Merkmale und Funktionalitäten zu verstehen.

Als nächstes erkläre ich dir, welches die Hauptnachteile bei Hosting-Verträgen sind, die du vermeiden solltest:

1. Zuschläge für das Überschreiten des monatlichen Traffic-Volumens

Wenn du das vertraglich festgelegte maximale Traffic-Volumens überschreitest, berechnen dir einige Anbieter einen zusätzlichen Betrag. Vermeide Überraschungen: diese Beträge sollten im Vertrag angegeben werden. Oft sind sie sogar deutlich übertrieben im Vergleich zu denjenigen, die du monatlich für dein monatliches Traffic-Volumen zahlst.

Mein Rat: Schließe nur dann einen Vertrag mit dem Anbieter ab, wenn du weißt, dass das festgelegte Traffic-Volumen für deine Ansprüche ausreichend ist.

2. Versteckte Gebühren für den Domain-Transfer

Manchmal findest du Angebote für einen kostenlosen Transfer deiner Domain. Doch schau genau hin und vergewissere dich, dass dir dein aktueller Anbieter an dem Tag, an dem du mit deiner Domain zu einem anderen Hosting-Provider wechselst, nichts mehr berechnet. Es ist zwar keine gängige Praxis, aber es ist besser, dass du vor der Übertragung deiner Domain auf Nummer sicher gehst.

3. Inhaber der Domain

Es gibt einige Unternehmen, die Domains auf ihren Namen, statt auf den Namen der jeweiligen Kunden registrieren. In diesem Fall ist das Hosting-Unternehmen und nicht du der Eigentümer der betreffenden Domain. Stelle deshalb sicher, dass bei einer Domainregistrierung wirklich du der Inhaber der Domain bist, bevor du etwas unterschreibst.

4. Fehlende technische Unterstützung

Wenn du mit dem Hosting nicht zurechtkommen solltest, ist ein guter technischer Support für dich eine unerlässliche Hilfe. Wenn du dich an deinen Provider wendest, sollte dir dieser innerhalb einer angemessenen Zeit eine angemessene Antwort geben können. Dies ist einer der wichtigsten Unterschiede zwischen einem exzellenten Support und einem schlechten Support, der dies nicht tut. Im Idealfall bietet dir der Hosting-Provider verschiedene Kontaktmöglichkeiten: neben E-Mail und Telefon ist auch ein Chat-Service sehr hilfreich.

Wie funktioniert Webhosting?

Die Basis von allem ist ein Server, auf dem die Website liegt bzw. auf der du die Website quasi parkst. Du hast dann die Möglichkeit, wie üblich, deine Webseite über einen Hosting-Anbieter zu hosten oder einen eigenen Server für deine Website zu bauen. Der Server ist dann das Fundament deiner Website, denn ohne ihn, kannst du deine Website nicht live stellen. Ein anderes Beispiel ist, wenn du dir einen Domainnamen registieren willst, dann gibst du deine Wunschdomain ein und registrierst deine Domain. Auch diese Domain muss irgendwo abgelegt sein – meist ist das auf dem Server eines Hosting-Anbieters. Über das s.g. DNS (Domain-Name-System) wird dein bereits registrierter Domainname mit dem Server gekoppelt. Wenn du nun im WWW nach deiner Domain suchst und sie in der Suchleiste eingibst, dann wird der DNS mit dem Server verbunden, auf dem deine Domain registriert ist und du bekommst angezeigt, ob es die Domain gibt oder nicht.

Falls es mal zu Ausfällen der Server bei einem Hosting-Anbieter kommt, sind immer auch mehrere Ersatzserver online, die eine Hochverfügbarkeit für deine Domain garantieren.

LesetippDie richtige Domain sichern: Kennst du die 6 6 Domain-Arten?

Ist es notwendig, technisches Wissen zu haben, um ein Hosting zu verwalten?

Kurze Antwort: Nein.

Wenn du ein gutes Administrationstool wie cPanel oder Plesk benutzt, ist die Verwaltung der Dienste sehr intuitiv. Einige Anbieter, wie GoDaddy, bieten dir auch ein eigenes Produktverwaltungssystem, über das du zum Beispiel mit einem Klick-Optionen beliebte Web-Anwendungen wie WordPress, PrestaShop oder Drupal installieren kannst. So kannst du diese Anwendungen sehr einfach auf deinem Web-Hosting-Produkt einrichten.

Du hast bereits technische Vorkenntnisse? Umso besser. Es kann zum Beispiel sehr nützlich sein, wenn du weißt, wie man mit Hilfe eines FTP-Programms, Daten auf den Speicherplatz deines Hosting-Produkts übertragen kann.

Ich habe bereits ein Hosting-Produkt, wie bringe ich meine Website ins Internet?

Sobald du dich für einen Hosting-Provider entschieden hast und ein Webhosting-Produkt ausgewählt hast, ist es an der Zeit, mit der Gestaltung deiner Website zu beginnen und diese im Internet zu veröffentlichen, damit sie für alle zugänglich ist. Wenn du etwas technisches Wissen hast und eine individuelle Website erstellen möchtest, kannst du das zum Beispiel mit einem HTML-Editor wie Adobe Dreamweaver oder einem anderen komfortablen Programm tun. Wenn du ein Experte bist, so bin ich sicher, dass du weißt, wie du es anstellst.