Wie du dein perfektes Logo erstellst

Sei dein eigener Logo-Designer

Wenn ein Logo wirklich gut ist, fasst es die Essenz eines Unternehmens in einem Element zusammen. Wer kennt nicht den abgebissenen Apfel von Apple oder den Swoosh von Nike? Das Logo ist der wichtigste Bestandteil des Corporate Designs und gibt beim Gestalten aller Medien die Richtung an. Ohne Logo kein Wiedererkennungswert. Wir zeigen euch, wie ihr euer perfektes Logo gestaltet!

Jedes Unternehmen, jedes Produkt, jeder Dienstleister und sogar Musikbands werden von Kunden oder Fans am Logo erkannt.

Der Grund dafür ist, dass sich das Logo auf allen Kommunikationsmitteln wiederfindet – von der Visitenkarte bis zur Website. Es ist das Erste, was der Kunde wahrnimmt und mit dem Produkt oder Unternehmern verbindet. So bestimmt ein Logo die Wahrnehmung einer Marke maßgeblich mit.

Wie ein Logo Ruhm erlangt

Ein Logo kann typografisch, nur als Bildelement oder als eine Wortbildmarke gestaltet sein. Insbesondere stilisierte Objekte, wie Apples Apfel oder Microsofts Fenster, machen starke Logos aus und sorgen für den hohen Wiedererkennungswert. Allerdings haben sie sich diesen oft über Jahre erarbeitet. Denn zunächst sind sie bedeutungslos. Erst durch die Güte des Produkts und durch entsprechend gute Kommunikation erlangen sie ihren Ruhm. Grundsätzlich sollte die Abbildung einen Hinweis auf die Branche geben. Bildelemente, die nicht direkt einen Bezug zum Produkt oder der Dienstleistung haben, haben es viel schwerer, sich als Marke zu etablieren.

Die Basis: gute Vorarbeit

Auch vor der Entwicklung eines Logos steht die Strategie. Wichtige Fragen sind hierbei: Welche Botschaft hat das Logo? Was soll es vermitteln? Was soll es ausdrücken? Hierzu lohnt es sich, sich erfolgreiches Logo-Design anzuschauen. Gleichzeitig wäre es gut, die Logos deiner Konkurrenten kennen. Zum einen, um dich inspirieren zu lassen. Zum anderen, um auffallende Ähnlichkeiten zu vermeiden.

 

Weitere Tipps für dein erfolgreiches Logo-Design:

1. Ohne Namen kein Logo

Du kannst erst mit dem Kreieren eines Logos anfangen, wenn du weißt, wie dein Produkt oder dein Unternehmen heißt. Was und wieviel soll der Name verraten? Denke an genug Freiraum für mögliche Portfolio-Erweiterungen. Heißt dein Unternehmen „Kaffee & Eis“ ist es nicht leicht, Steaks auf die Speisekarte zu setzen. Achte darauf, dass der Schriftzug zum Namen passt. Zu „Federhaar“ würde eine filigrane Schrift mit Serifen gut aussehen, wobei bei „Hundezubehör Meier“ eine Wortbildmarke mit der Abbildung eines Hundes besser passen würde. Mache dir Gedanken darüber, wie dein Logo rüberkommen soll. Passt zu deiner Message eher eine traditionelle seriöse oder eine witzige Kreation? Vergiss vor allem deine Konkurrenz nicht. Was kannst du anders oder besser machen?

2. Gestalte dein Logo multimedial

In Zeiten von Mobility ist es sinnvoll, darauf zu achten, dass dein Logo auf allen Medien gut zu erkennen ist. Gestalte es deshalb nicht zu filigran. Die Skalierbarkeit ist in Hinsicht auf responsives Design die oberste Prämisse. Behalte die Möglichkeit einer Schwarz-Weiß-Darstellung immer im Kopf.

3. Bleib deinem Logo treu

Du möchtest dein altes Logo relaunchen? Achte darauf, dabei nicht irgendeiner Mode hinterherzulaufen. Um deine Kunden nicht zu verwirren, gestalte den Switch in die Moderne sanft. Sodass dein Logo zwar moderner aussieht, aber im Kern noch immer das Alte ist. Denn jede Zeit hat ihre Mode. Sei es die Art und Weise, den Firmennamen zu positionieren, die Schriftart oder die grafische Struktur. Am besten wählst du die Variante, die jetzt innovativ ist und zugleich die größte Chance hat, es noch in zehn Jahren zu sein.

4. Die Farbe macht die Musik

Eine ähnlich langfristige Entscheidung ist die Farbwahl: Denn, wer sich auf einen Fünf-Farben-Pantone-Druck einschießt, der muss die jahrelang höheren Kosten bei seiner Entscheidung einbeziehen. So will auch die Logofarbe (fast) für die Ewigkeit geplant sein. Unser Tipp: Beschränke dich auf drei Farben.

Apropos Farbe: Jede Farbe hat ihre eigene Wirkung. So wird Grün mit Umwelt, Blau und Grau mit Business sowie Consulting und Rot zum Beispiel mit Rettungsdiensten verbunden. Langjährig bekannte Farbkombination brennen sich in unser Gehirn ein, sodass wir bei einer bestimmten Kombination an ein bestimmtes Unternehmen denken. Denke nur an das Telekom-Magenta oder das Milka-Lila.

5. Sei dein eigener Logo-Designer

Mittlerweile ist es nicht mehr nötig, einen Designer für das Erstellen des Logo zu engagieren. Mit der richtigen Idee und ein wenig Bildbearbeitungskenntnissen gestaltest du dein Logo selbst. Natürlich geht das nicht einfach mal so: Es gibt zahlreiche Tutorials und Anleitungen im Internet, die dir helfen, auch als Laie ein erfolgreiches Logo zu erstellen.

Pro-Tipp: Gestalte dein Logo als Vektor Grafik. Dann lässt es sich in alle Größen problemlos skalieren. Dazu nutzt du am besten Illustrator oder Corel Draw. Hast du nur einen Zugriff auf Photoshop, erstellst du am besten eine Raster-Grafik in sehr hoher Auflösung. Wenn dir diese Programme zu teuer sind, gibt es kostenfreie Alternativen, wie zum Beispiel Inkscape, mit dem du auch Vektor-Grafiken erstellen kannst. Anstatt Photoshop gibt es ebenfalls zahlreiche kostenfreie Alternativen, wie GIMP oder PicMonkey.

6. … oder nutze gleich Logo-Konfiguratoren

Abbildung - Screenshot Online Logo Design Tool - Make your Free Logo in 5 minutes

Noch einfacher wird es mit einem webbasierten Online-Logo-Editor, wie Logaster, den Online Logo Maker oder Free Logo Services. Du brauchst dazu noch nicht einmal eine Software installieren. Auf Basis von Templates gestaltest du damit für eine geringe Gebühr dein professionelles Logo.

 

Fazit

Eins sollte nach diesem Artikel klar sein: ein Logo zu erstellen, ist für dein Unternehmen ein Muss. Es ist dein Wiedererkennung-Garant. Neben diesem Aspekt transportiert es auch dein Marken-Image und ist das wichtigste Element deines Corporate Designs. Wer das Erstellen seines Logos aus Kostengründen nicht in Designer-Hände legen möchte, der versucht sich selbst mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogramms oder nutzt gleich die einfach zu bedienenden und sehr günstigen Logo-Konfiguratoren.

 

Bildnachweis: Photo by chuttersnap on Unsplash