WordPress Content teilen – auf Social-Media-Kanälen

So machst du deinen Blog bekannter

Um den eigenen Blog bekannter zu machen sowie neue Follower und Abonnenten zu gewinnen, ist das Teilen von WordPress Content das A und O. Allerdings sollte es eine Strategie geben, wie deine Ressourcen geschickt eingesetzt werden. Wir stellen dir in diesem Artikel vier erprobte Sharing-Methoden vor: über Plugins, Publikations-Werkzeuge, Social-Media-Steuerungs-Tools und die Social-Media-Plattformen direkt. Insbesondere zeigen wir dir, wie du deine Bloginhalte datenschutzgerecht teilst.

In den sozialen Medien tummeln sich unendlich viele potenzielle Blog-Besucher. Was liegt näher, als diese Plattformen mit deiner Onlinepräsenz zu verbinden?

WordPress Content teilen – auf sozialen Kanälen: das sollte auf jeden Fall Teil deiner Social Media Strategie sein.

Das bringt dir nicht nur Zielgruppe auf deinen Blog, sondern ist auch gut für die Suchmaschinenoptimierung. Mittlerweile nutzen viele User, zum Beispiel den Facebook Feed, um interessante Inhalte zu finden. Konsumenten sind eher gewillt, ein Produkt zu kaufen, das ihnen zuvor auf einem sozialen Kanal begegnet ist.

Das sind die Vorteile, wenn du Blog Content in den sozialen Kanälen teilst:

  • Du erhältst mehr Follower auf deinen sozialen Profilen
  • Inhalte und Produkte erhalten mehr Glaubwürdigkeit.
  • Du verbesserst dein Markenimage.
  • Du fügst ein weiteres Medium zu deinem Marketing-Mix hinzu.
  • Du verbesserst deine SEO.

Übrigens: Social-Media-Buttons und Social-Media-Share-Buttons werden oft verwechselt: Social Media Buttons sind die Logos der sozialen Netzwerke, die sich in der Sidebar oder am Seitenende befinden. Sie zeigen, dass du eigene Social-Media-Profile hast und sind mit diesen verlinkt. Mit einem Klick gelangen Website-Besucher auf deine sozialen Kanäle und können deiner Community in ihrem favorisierten Netzwerk beitreten. Über Share-Buttons hingegen teilen sie deinen Content in ihren sozialen Netzwerken.

1. Social Share Buttons und der Datenschutz

Wie gesagt, gibt es mehrere Wege, die Social-Media-Welt und deinen WordPress Blog miteinander zu verbinden. Die erste und gängigste ist ein Social-Media-Plugin. Einmal implementiert, können Besucher jederzeit deine Beiträge und Seiten in ihren sozialen Netzwerken teilen. Es gibt tausende Social-Share-Plugins. Eigentlich. Allerdings nicht für einen deutschen Blog. Denn die Einbindung sozialer Medien in die eigene Website kollidiert mit dem deutschen Datenschutz. Wer datenschutzkornforme Buttons nutzen möchte, für den gibt es nur eine Lösung: das Shariff Wrapper Plugin. Denn es aktiviert die Share-Buttons erst, wenn deine Leser sie anklicken. Erst dann wird ein Datentransfer zwischen deinem Blog über die IP-Adresse deines Users erlaubt und zudem keine direkten Besucherdaten an die sozialen Netzwerke geschickt.

Weitere Informationen zum Shariff Wrapper Plugin

Wichtig: Vergiss bitte nicht beim Einbinden von Social Media die entsprechenden Datenschutzbestimmungen deiner Website hinzuzufügen. Das Shariff Plugin wurde übrigens durch die „c’t – heise online“ als Open-Source-Projekt auf Github veröffentlicht.

So fügst du Shariff Wrapper deinem WordPress Blog hinzu:

  1. Gehe auf Plugins > Installieren
  2. Suche nach „Shariff Wrapper“.
  3. Installiere und aktiviere „Shariff Wrapper“.
  4. Nehme individuelle Einstellungen vor (Du kannst neben zahlreichen Netzwerken auch drucken, mailen usw. wählen.)
  5. Du kannst entweder den Shariff Shortcode an einer beliebigen Stelle einfügen oder ihn fest vor oder nach einem Artikel oder einer Seite hinzufügen, als Widget auch in der Sidebar.

 

2. Verbinde deine Social-Media-Accounts mit Jetpack’s Publicize

Mit Shariff Wrapper können Blog-Besucher in ihren Social-Media-Netzwerken deinen WordPress Content teilen. Mit Jetpack’s Publicize werden deine Artikel automatisch auf deinen Profilen geteilt. Grundsätzlich ist Jetpack ein umfangreiches Plugin, was zig Funktionen in einem Plugin vereint – wie ein Schweizer Messer. Es beinhaltet zum Beispiel Seiten-Statistiken, ermöglicht die Kommentarfunktion oder sorgt für mehr Sicherheit. Es gibt noch andere Plugins, die Posts automatisch sharen, wie zum Beispiel das kostenlose NextScripts oder HYPESocial – Buffer PRO, was in drei Tarifen zu buchen ist.

So fügst du Jetpack deinem WordPress Blog hinzu:

  1. Gehe auf Plugins installieren und suche Jetpack.
  2. Installiere Jetpack.
  3. Wenn das Plugin installiert ist, findest du die Einstellungen zum Tool im Dashboard in der Seitenleiste oben und öffnest Jetpack.
  4. Rechts oben findest du den Button Einstellungen. Du gehst auf den zweiten Reiter „Sharing“ und öffnest den Regler bei Publicize Connections.
  5. Als nächstes verknüpfst du deine Konten mit dem Plugin.
  6. Beim nächsten Post findest du in der rechten Sidebar oben unter „Veröffentlichen“ das Feld „Publiziere“. Du kannst dem Post noch einen persönlichen Text hinzufügen.
  7. Der Post wird bei der Veröffentlichung automatisch geteilt.

Weitere Informationen zu Jetpack’s Publicize

NextScripts, die Alternative zu Jetpack’s Publicize oder HYPESocial – Buffer PRO

3. Plane deine Postings mit Buffer oder Hootsuite

Neben dem automatischen Teilen deiner Posts kannst du deine Shares planen. So erreichst du deine Leser, wenn es am besten für sie passt. Es gibt eine Menge von Social-Media-Steuerungs-Tools auf dem Markt, wobei die bekanntesten Hootsuite und Buffer sind. Neben der Planung von Posts findest du im Dashboard die Übersicht über alle deine Kanäle. Beide Plattformen bieten zwar stark eingeschränkte, allerdings kostenlose, Tarife für den Einstieg an. Apropos Einstieg: Der Start mit den Tools ist denkbar einfach. Am besten mit einem Netzwerk starten. Weitere werden mit einem Klick hinzugefügt. Postings lassen sich übersichtlich und gut strukturiert im Vorfeld auf Halde mit Text, Bild, Link und Veröffentlichungsdatum erstellen.

Weitere Informationen zu HootSuite

Weitere Informationen zu Buffer

4. Teile deine Posts über die Netzwerke direkt

Auch Netzwerke, wie zum Beispiel Facebook oder Twitter, verfügen über die Möglichkeit, Posts zu planen, wobei es bei Twitter erst nach einer Anmeldung bei Twitter Ads funktioniert. Bei Google+ oder LinkedIn fehlt dieses Feature. Für den Anfang reicht es aus, über die Plattformen direkt zu posten. Sie sind intuitiv zu bedienen und verfügen über hilfreiche Support-Dokumentationen. Solltest du regelmäßig und oft bloggen, empfiehlt sich eine der vorher genannten Lösungen.

Pro-Tipp: alte Artikel mehrmals posten

Mit Revive Old Post kannst du alte Artikel, die noch Relevanz haben, automatisch immer wieder posten. Dabei kannst du auch neue Beiträge mit dem Tool teilen. Außerdem bestimmst du, wie groß die Zeitabschnitte sind und in welchen Netzwerken sie noch einmal veröffentlicht werden. Du kannst auch Hashtags einfügen und bestimmte Postings vom wiederholten Veröffentlichen ausschließen. In der kostenlosen Version werden Facebook und Twitter unterstützt. Bei der Pro-Version kommen LinkedIn, Xing und Tumblr hinzu. So erwachen alte Posts immer wieder zum Leben und sorgen für mehr Traffic auf deinem WordPress Blog.

Weitere Informationen zu Revive Old Post

WordPress Content teilen – Fazit

Um WordPress Content zu teilen, sind Social-Share-Buttons ein Muss. Sie sorgen für mehr Besuche auf deinem Blog. Außerdem spielen sie bei der SEO eine erhebliche Rolle. Die Einschränkung für deutsche Seiten: Nur Shariff Wrapper entspricht den deutschen Datenschutzbestimmungen. Ganz gleich, für welche Share-Methode du dich entscheidest: Hauptsache ist, du teilst deine wertvollen Bloginhalte im Social Web.

 

Quellen:

 

Bildnachweis: Fotolia, Lizenz: GoDaddy