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Was sind TLDs?

TLD ist eine Abkürzung, die wir oftmals nutzen. Sie steht für die Buchstaben rechts des Punktes in der Internetadresse. Ein Beispiel: In coolexample.com, ist .com die TLD (Top-Level-Domain).

Die Auswahl der passenden TLD ist einer der fundamentalen Aspekte für die geeignete Präsenz im Internet. Warum? Weil .com nicht die einzige Option ist. Tatsächlich stehen mehr als 1.000 TLDs zur Auswahl, um eine passende und einprägsame Marke zu gestalten.

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Das Internet hat sich über eine Reihe von Jahren entwickelt.

Zu Beginn standen schlicht Zahlenreihen, welche die einzelnen Websites bezeichneten. Mit der weiteren Öffnung des Internets wurde es dann deutlich komplexer. Im Jahr 1983 läutetet das Domain Name System (DNS) die Ära der TLD ein. Und die TLD entwickelte sich zu mehr als schlicht einer Buchstabenfolge.

Heutzutage haben zahllose Menschen, Firmen und Organisationen aus Branchen und Regionen aller Art eine Präsenz im Internet. Stünde nur .com für alle diese Teilnehmer und Zwecke zur Verfügung, würde es schnell problematisch. Selbst in den Anfängen des Internet war .com nicht die einzige Option. Es gab andere TLDs, darunter:

  • .net
  • .org
  • .edu (beschränkt auf akkreditierte Bildungseinrichtungen in den USA)
  • .gov (beschränkt auf US-Behörden)
  • .mil (beschränkt auf US-Militär)

Aber diese Zeiten sind lange vorbei. TLDs werde heute von Millionen Menschen genutzt, um ihre eigenen Anliegen, Vorhaben, Vorlieben, Ziele und Zwecke auszudrücken. Die geeignete TLD ist die halbe Miete für die Umsetzung einer Idee. Und um dies zu unterstützen, gibt es unterschiedliche TLDs, wie Country Code Top-Level Domains (ccTLD) und Generic Top-Level Domains (gTLDs).

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Eine Domain ist keineswegs allgemein.

Aber selbst mit der Verfügbarkeit von ccTLDs und IDNs ist das Internet weiterhin betriebsam. Es wird geschätzt, dass es mittlerweile so viele Websites gibt wie Menschen auf der Erde. Und die Zahl der Websites steigt weiter. Um diese wachsende Nachfrage zu befriedigen, wurden seit 2014 gTLDs (Generic Top-Level Domains) eingeführt. Wer nach einer TLD Ausschau hält, die für eine einprägsame und ausdrucksstarke Präsenz sorgt, hat Optionen:

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Die TLD wird international.

ccTLDs waren ursprünglich dazu gedacht, bestimmten Regionen zu dienen. .us beispielsweise steht ganz offensichtlich für die USA. Aber der Fantasie sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt. Einem Schlaukopf kam die Idee, dass .us auch „us“ bedeuten könne, Englisch für „uns“. Mittlerweile gibt es zahllose Möglichkeiten für Kreativität bei der Internetpräsenz, mit ccTLD-Domains wie:

Domainnamen haben seit ihren bescheidenen Anfängen gewaltige Fortschritte gemacht. Aber was ist mit Menschen, deren Sprache ein anderes Alphabet nutzt? Wer beispielsweise kyrillische Buchstaben verwendet, benötigt vielleicht ein ж oder ҽ in der TLD. Dies ist der große Auftritt der Internationalisierten Domainnamen (IDN).

Mit einem IDN ist alles zu buchstabieren. Man kann Buchstaben seiner Landessprache nutzen und zeigt Besuchern so, dass sie am richtigen Ort sind. Wer weltweit tätig ist, kommt um einen IDN kaum noch herum.